Was ist ein Heizkessel?

Heizkessel sind der wichtigste Bestandteil von Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlagen, die nicht ausschließlich mit Wärmepumpen oder Solarthermie arbeiten. Sie können jedoch mit erneubaren Energiesystemen kombiniert werden. In Heizkesseln, die in der Regel im Heizungskeller stehen, werden Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas oder Feststoffe wie Pellets verbannt, um die Wärmeenergie zum Heizen und zur Warmwasserbereitung zu nutzen.

Bei herkömmlichen Heizkesseln wird die durch Verbrennung entstandene Wärmeenergie jederzeit konstant gehalten. Ein Wärmetauscher leitet die Wärmeenergie an das Heizwasser, das über ein Rohrsystem die Heizkörper versorgt. Entstandene Abgase werden durch den Schornstein ausgeleitet.

Niedertemperaturheizkessel funktionieren nach dem gleichen Grundprinzip, senken aber die Temperatur, wenn die Energie gerade nicht benötigt wird. Brennwertheizkessel sind die neueste Generation der Heizkessel und der moderne Standard. Sie nutzen zusätzlich die im Wasserdampf des Abgases gespeicherte Energie in Form von Kondensationswärme. Im Vergleich zu einfachen und Niedertemperaturheizkesseln haben sie eine höhere Energieeffizienz, einen niedrigeren CO2-Ausstoß und sparen Heizkosten.

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