Was ist ein Öl-Brennwertkessel?

Öl-Brennwertkessel bzw. Öl-Brennwertthermen sind Weiterentwicklungen der Öl-Niedertemperaturkessel. Sie besitzen einen zwischen 6 und 10 Prozent besseren Wirkungsgrad als andere Öl-Heizungen. Das spart Heizkosten und führt zu geringeren CO2-Emissionen, weswegen Brennwerttechnik-Heizanlagen der gesetzliche Standard bei klassischen, nicht auf erneuerbaren Energien basierenden Heizungssystemen sind.

Durch die Brennwerttechnik werden nahezu 100 Prozent der thermischen Energie des Heizöls genutzt. Dafür werden die bei der Verbrennung des Heizöls entstehenden Gase auf eine Temperatur von 56 Grad abgekühlt, was den enthaltenen Wasserdampf zum Kondensieren bringt. Die Kondensationswärme wird als zusätzliche Wärmequelle genutzt. Es gibt Öl-Brennwertkessel als reine Heizungswärmeerzeuger und als Kombigeräte zur zusätzlichen Warmwasserbereitung. Kombigeräte werden als Kompaktthermen mit integriertem Wasserspeicher angeboten oder als Durchlauferhitzer und als Öl-Brennwertkessel, die einen externen Wasserspeicher beheizen.

Öl-Brennwertkessel erfordern lediglich einen Abwasserzugang sowie ein Abgasrohr aus Kunststoff. Bei Öl-Brennwertkesseln mit einer Leistung bis 200 kW muss das Abwasser nicht aufbereitet werden. Sie eignen sich hervorragend für die Kombination mit erneuerbaren Energielieferanten.

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