Was ist eine Brennstoffzelle?

Die Brennstoffzelle ist eine stromerzeugende Heizanlage. Die Erzeugung von elektrischer Energie als Haushaltsstrom und thermischer Energie für die Warmwasserbereitung und Heizwärme wird aus einem Brennstoff wie emissionsarmem Erdgas gewonnen. Ein Reformer wandelt den Brennstoff in Wasserstoff um. In der Brennstoffzelle sitzen zwei Elektroden, die wie in einer Batterie einmal positiv (Anode) und einmal negativ (Kathode) geladen sind. Getrennt durch eine ionendurchlässige Membran bringt zugeführter Sauerstoff den Wasserstoff dazu, an der Kathode zu oxidieren, und baut so eine Spannung zwischen den Elektroden auf. So erzeugt die Brennstoffzelle neben Strom auch Reaktionswärme zum Beheizen. Dieses Prinzip der Brennstoffzelle wird auch „kalte Verbrennung“ genannt, da keine klassische Verbrennung stattfindet.

Brennstoffzellen erzeugen eine umweltschonende und, abgesehen von der CO2-Emission des Beheizens des Reformers, nahezu schadstofffreie Energie mit hoher Effizienz und hohem Wirkungsgrad. Mangels beweglicher Teile sind Brennstoffzellen sehr wartungsarm, leise und langlebig, was sie zu einem der Kraft-Wärme-Kopplungssysteme der Zukunft macht.

zurück zur Übersicht