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Was ist ein Pufferspeicher?

Pufferspeicher dienen zur Zwischenspeicherung von überschüssig erzeugter Energie. Denn nicht immer wird Wärme auch dann gebraucht, wann sie produziert wird: stattdessen verbrauchen wir üblicherweise zu bestimmten Zeiten, wie in den Morgen- und Abendstunden, mehr Energie, während tagsüber oder nachts weniger Energie gebraucht wird. Somit entstehen Differenzen zwischen dem tatsächlichen Verbrauch und der erzeugten Wärme, wodurch die Effizienz der Heizanlage sinkt.

Pufferspeicher ermöglichen es die Wärmeerzeugung zeitlich vom tatsächlichen Verbrauch zu entkoppeln. Dies ist besonders bei Photovoltaikanlagen nützlich, da diese in den Spitzenverbrauchszeiten am Morgen und Abend deutlich weniger Energie produzieren als in den Mittagsstunden, wo üblicherweise weniger Energie gebraucht wird. Auch bei Pelletheizungen sind Pufferspeicher von großem Vorteil, da dieser Wärmeerzeuger die beste Leistung bei Volllast erbringt und sich schlecht regulieren lasst. Aus diesem Grund werden Pelletheizungen je nach Bedarf häufig ein- und ausgeschalten, was zu einem Effizienzverlust führt. Mit Pufferspeichern kann dies umgangen werden, da die bei Volllast überschüssig erzeugte Energie gespeichert wird. Insgesamt führen Pufferspeicher so zu einem besseren Wirkungsgrad und Betriebsverhältnis Ihrer Heizung.

Funktionsweise eines Pufferspeichers

Pufferspeicher bestehen zumeist aus Stahl und werden zwischen dem Wärmeerzeuger (Gasheizung, Wärmepumpe etc.) und dem Wärmeverbraucher (Heizkörper, Fußbodenheizung etc.) installiert. Da Wärme bei den meisten Heizung mittels erhitzten Wassers übertragen wird, sind Pufferspeicher ebenso mit Wasser befüllt. Das Prinzip ist einfach erklärt: der Wärmeerzeuger erhitzt während des Betriebs Wasser und leitet dieses in den Pufferspeicher. Gleichzeitig gibt der Wärmeverbraucher kaltes Wasser an Pufferspeicher ab, welches sich durch die Zugabe des erhitzten Wassers ebenso erwärmt. Aufgrund der unterschiedlichen Dichte von Wasser bei verschiedenen Temperaturen, befindet sich warmes Wasser im oberen Bereich des Pufferspeichers und kaltes im unteren Bereich. Bei Bedarf gibt der Pufferspeicher dieses erhitze und zwischengespeicherte Heizwasser an die Heizung ab, wodurch Wärme bezogen werden kann, ohne dass sich der Wärmeerzeuger einschaltet. Somit steht die Energie rund um die Uhr zu Ihrer Verfügung, während gleichzeitig die Betriebskosten gesenkt und der Wirkungsgrad Ihres Heizsystems erhöht wird.

Arten und Größe von Pufferspeichern

Pufferspeicher sind in verschiedenen Varianten erhältlich: Im Gegensatz zu herkömmlichen Wasserspeicher, wird bei Schichtladespeicher das warme und kalte Wasser nicht gleichmäßig vermischt. Stattdessen wird im Pufferspeicher ein Temperaturschichtsystem aufrechterhalten, so dass jederzeit heißes Wasser aus dem oberen Teil entnommen werden kann. Pufferspeicher sind außerdem auch mit integrierter Trinkwassererwärmung erhältlich und werden üblicherweise als Kombispeicher bezeichnet. Damit das länger gespeicherte Heizwasser und das frische Trinkwasser nicht vermischen, haben Kombispeicher üblicherweise zwei Wasserkreisläufe. Die Größe von Pufferspeicher liegt bei einem Privathaushalt üblicherweise zwischen 35 bis 75 Litern pro kW. Die benötigte Größe kann jedoch je nach Wärmebedarf und Nutzungsverhalten variieren.

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