Was ist eine Elektroheizung?

Elektroheizung ist der Oberbegriff für alle Heizungsarten, die durch Strom Wärme erzeugen. Strom durchfließt einen Leiter mit hohem Widerstand, der sich erwärmt und diese Wärme dann an das Heizsystem abgibt. Die durch die Elektroheizung erzeugte Wärme wird dann entweder direkt (Direktheizungen) oder in Speichermedien (Speicherheizungen) gespeichert. Elektroheizungen haben geringe Anschaffungskosten und sind einfach zu installieren, was sie zu guten Zusatzheizungen oder Heizungen für selten genutzte Räume macht. Nachteilig sind die erhöhten Stromkosten, der geringere Wirkungsgrad und die schlechtere Ökobilanz, die sich jedoch durch den Bezug von Ökostrom oder den Einsatz einer Photovoltaikanlage ausgleichen lässt.

Eine typische Speicherheizung ist der veraltete und ineffektive Nachtspeicherofen. Nachts wird das Speichermedium mittels Heizdrähten aufgeheizt und tagsüber die Wärme an den Raum abgegeben. Elektroheizungen als Direktheizungen gibt es in vielen Bauarten und Formen. Mit Strahlungswärme sind es Infrarotheizstrahler, Infrarotheizungen, Fußleistenheizungen und elektrische Fußbodenheizungen. Mit Konvektionswärme sind es Radiatoren (Strahlungs- und Konvektionswärme), Konvektoren sowie Heizlüfter mit Gebläse.

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