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Infrarotheizung -

modern und innovativ heizen

  • genießen Sie besonders angenehme Wärme
  • Designeffekt durch individuelle Gestaltungsmöglichkeiten
  • im Neubau oder sanierten Altbau einsetzbar
  • sehr wartungsarm

Infrarotheizungen sind eine sehr innovative Art des Heizens und werden in großen Industriehallen schon seit Längerem verwendet. In Wohnhäusern und Wohnungen kommen sie allerdings erst seit einigen Jahren zum Einsatz. Die Art wie ein Raum mithilfe einer Infrarotheizung beheizt wird unterscheidet sich wesentlich von konventionellen Systemen: Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkörpern erwärmen Infrarotheizungen nicht die Raumluft, sondern strahlen sogenannte Wärmestrahlen aus. Hierdurch werden die Wände sowie im Raum befindliche Objekte erwärmt, welche selbst wieder Wärme abgeben. Dadurch entsteht ein angenehmes Wärmegefühl.


Inhaltsverzeichnis

Funktionsweise einer Infrarotheizung

Vor – und Nachteile einer Infrarotheizung

Einsatzbereiche der Infrarotheizung

Arten einer Infrarotheizung

Kosten einer Infrarotheizung

Größe der Infrarotheizung berechnen

Wartung der Infrarotheizung


Die Funktionsweise einer Infrarotheizung

Die Infrarotheizung hat den großen Vorteil, dass sich der Raum viel gleichmäßiger aufheizt als bei einer herkömmlichen Heizungsanlage. Denn ein normaler Heizkörper erwärmt die Luft, welche von unten in den Heizkörper strömt. Da heiße Luft bekannterweise aufsteigt ergibt sich hier folgendes Problem: Die erhitze Luft steigt auf, wandert an der Decke entlang und kühlt langsam ab, sodass der obere Teil des Raumes sehr heiß, der untere Teil sehr kalt und nur der mittlere Bereich wohltemperiert ist. Somit befindet sich der Großteil der Wärme dort, wo sie nicht benötigt wird. Mit der Infrarotheizung hingegen wird durch die Wärmestrahlung jedes Objekt im Raum zu einem “kleinen Heizkörper”, der selbst Wärme ausstrahlt. Dadurch wird der gesamte Raum gleichmäßig erwärmt.

Die Vor – und Nachteile von Infrarotheizungen

Die Entscheidung für eine Infrarotheizung hat einige Vorteile: Infrarotheizungen sind sehr funktionssicher und haben eine Lebensdauer von circa 20 Jahren, da keine Verschleißteile verbaut sind. Auch die gleichmäßige Temperaturverteilung und das schnelle Aufheizen des Raums sprechen für die Infrarotheizung. Wird die Infrarotheizung mit einer Photovoltaikanlage kombiniert ist sie umweltfreundlich und zukunftsorientiert. Außerdem ist die Infrarotheizung im Gegensatz zu anderen Heizsystem geräuschlos und verursacht keine Staub- oder Schmutzbelastung im Wohnraum, wie beispielweise Holzöfen.

Einfache Installation

Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizanlagen ist diese Art der Heizung besonders leicht zu installieren, da keine baulichen Maßnahmen notwendig sind und die Infrarotheizung lediglich an der Wand oder Decke montiert werden muss.

Niedrige Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten einer Infrarotheizung fallen deutlich niedriger aus als bei herkömmlichen Heizsystemen.

Platzsparend

Der einfache und flache Aufbau der Infrarotheizung ermöglicht eine besonders platzsparende Montage an der Wand oder Decke. Sofern die Infrarotheizung nicht mit einem anderem Heizsystem kombiniert wird, ist außerdem auch kein Heiz- oder Technikraum notwendig.

Designeffekt

Die Infrarotheizung ist nicht nur platzsparend, sondern kann aufgrund der zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten auch als Dekorationselement verwendet werden und den Raum verschönern.

Neben den zahlreichen Vorteilen birgt die Infrarotheizung jedoch auch Nachteile, welche besonders bei Altbauten oder nicht gut gedämmten Gebäuden zu verzeichnen sind. Erhöhte Betriebskosten im Gegensatz zu einer Gas- oder Ölheizung sprechen eher gegen eine Infrarotheizung. Zusätzlich ist die Installation eines eigenen Systems zur Warmwasserbereitung nötig, falls kein zweites Heizsystem vorhanden ist. Durch den Betrieb der Infrarotheizung mit Strom aus fossilen Energieträgern wird außerdem die Umwelt belastet.

Die Einsatzbereiche einer Infrarotheizung

Eine Infrarotheizung hat aufgrund ihrer einfachen Installation und geringen Anschaffungskosten eine Vielzahl an möglichen Einsatzbereichen. Wir haben diese für Sie kurz zusammengefasst:

Im Neubau

Die Infrarotheizung eignet sich vor allem für die Verwendung im Neubau, da hier die Dämmung ideal ist und ein geringerer Wärmebedarf als in alten Gebäuden besteht.

Im Altbau

Auch im Altbau kann die Infrarotheizung eingesetzt werden, sofern dieser frisch renoviert und saniert wurde. Die Dämmung ist hierbei ein wichtiger Faktor, da sich die Betriebskosten der Infrarotheizung bei schlechter Dämmung deutlich erhöhen können.

Im Badezimmer

Eine Infrarotheizung eignet sich ideal für die Verwendung im Bad. Durch die Wärmestrahlung wird sowohl Schimmelbildung verhindert als auch die Wände trocken gehalten, was besonders wichtig ist in diesem üblicherweise eher feuchten Raum. Zusätzlich kann die Infrarotheizung einfach als Spiegel getarnt werden oder direkt auf die Dusche gerichtet werden, um ein wohliges Wärmegefühl zu erzeugen. 

Als Zusatzheizung

Infrarotheizungen werden sehr gerne als Zusatzheizung für den Frühling oder Herbst genutzt, da zu diesen Jahreszeiten nicht durchgehend geheizt werden muss. Mit einer Infrarotheizung können kältere Tageszeiten einfach überbrückt werden, ohne dass das Haupt-Heizsystem eingeschalten werden muss.

Die unterschiedlichen Arten einer Infrarotheizung

Es gibt zahlreiche Varianten von Infrarotheizungen, wobei man grundsätzlich zwischen fest installierten und mobilen Anlagen unterscheidet. Die meisten fest installierten Infrarotheizungen können sowohl an der Wand als auch der Decke montiert werden. Mobile Anlagen sind flexibel einsatzbar und können je nach Bedürfnis in verschiedenen Räumen genutzt werden. Die gängigste Form der fest installierten Infrarotheizung sind Infrarot-Heizpaneele. Diese sehen auf den ersten Blick wie einfache, flache Platten aus. Dahinter versteckt sich jedoch ein moderneres Heizgerät, dass sich aufgrund des ansprechenden Designs und dem geringem Platzverbrauch nahtlos in Ihren Wohnraum einfügt.

Infrarotpaneele bestehen üblicherweise aus einer Montageplatte, auf der sich eine Dämmung befindet, der Heizfolie und der Frontplatte. Der Vorteil: bei der Frontplatte bestehen mehrere Gestaltungsmöglichkeiten. So können sich die Heizpaneele hinter Spiegeln, Bildern oder sogar Tafeln verbergen. Die Befestigung der Heizpaneele ist im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkörpern nicht nur auf den Wänden, sondern auch auf der Decke möglich. Hierdurch können auch größere Paneele ohne viel Platzverbrauch im Raum montiert werden.

Die Kosten einer Infrarotheizung

Die Kosten einer Infrarotheizung hängen zum einen von der benötigten Heizleistung sowie Größe der Heizung ab und zum anderen vom individuellen Designwunsch. Für vier bis fünf Infrarotheizkörper sollte man mit einem Anschaffungspreis von zwischen 2.500 und 5.000€ rechnen. Wie Sie die ungefähr benötigte Größe Ihrer Heizung grob berechnen können und welche Faktoren hierbei beachtet werden müssen, erklären wir Ihnen hier.

Ein weiterer Kostenfaktor neben der Anschaffung sind die Betriebskosten einer Infrarotheizung. Diese sind von der Raumgröße sowie -höhe, dem Wärmebedarf und der benötigten Leistung sowie der Dämmung, Anzahl der Außenwände im Raum und dem Montageort abhängig. Da Infrarotheizungen mit Strom betrieben werden, spielt auch der Strompreis eine große Rolle.

Die Betriebskosten können Sie mit folgender Formel ganz einfach selbst berechnen:

Heizdauer x (Leistung / 1000) x Preis pro kWh Strom

Rechenbeispiel: Für einen Raum, der 9 Stunden pro Tag und 180 Tage pro Jahr bei einem Strompreis von 0,25€ beheizt wird, und in dem sich eine Infrarotheizung mit einer Leistung von 800 Watt befindet würde die Rechnung für die Betriebskosten wie folgt aussehen:

180 x 9 x (800 / 1.000) x 0,25 = 180 x 9 x 0,8 x 0,25 = 180 x 1,8€ = 324€

Konkret bedeutet dies, dass die Infrarotheizung für eine Stunde Betrieb 0,8 kWh Strom benötigen würde. Wird dies mit der Heizdauer und dem Strompreis multipliziert, ergeben sich tägliche Betriebskosten von 1,8€ für die Beheizung des Raums. Die jährlichen Betriebskosten kommen auf insgesamt circa 324€.


Tipps zum Senken der Betriebskosten einer Infrarotheizung

Die Betriebskosten einer Infrarotheizung können ganz einfach durch folgende Tipps gesenkt werden:

Um eine gleichmäßige Temperatur und Verteilung der Wärme im Raum zu sichern, sollten Sie mehrere kleine Infrarotheizungen montieren. Ein großes Heizpaneel führt besonders in großen oder verwinkelten Räumen dazu, dass sich die Wärme nur in bestimmten Bereichen des Raums ausbereitet. Sie müssen daher die Leistung der Heizung erhöhen, um den gesamten Raum zu erhitzen, wodurch auch die Betriebskosten steigen.

Die Platzierung Ihrer Infrarotheizung kann die Betriebskosten deutlich senken oder erhöhen: durch die ideale Platzierung des Heizpaneels können sich die Wärmestrahlen ungehindert im ganzen Raum verteilen, wodurch weniger Heizleistung nötig ist. Wird das Heizpaneel jedoch von Möbel verdeckt, können sich die Wärmestrahlen nicht ausbreiten und die Betriebskosten erhöhen sich. Grundsätzlich sollten Infrarotheizung die Außenwände anstrahlen, aber keine Fenster, da ansonst die Wärme nach Außen verloren geht.

Die Betriebskosten können auch mithilfe der Regelung Ihrer Infrarotheizung durch ein Thermostat gesenkt werden. Sie stellen Ihre Wunschtemperatur am Thermostat ein und dieses schaltet die Heizung automatisch aus, sobald die gewünschte Temperatur erreicht wurde. Auch das Einschalten der Heizung bei Unterschreitung der gewählten Temperatur wird automatisch geregelt. Dies reduziert die Betriebszeiten der Heizung und somit auch die Betriebskosten.

Größe der Infrarotheizung berechnen

Damit eine Infrarotheizung effizient ist, sollte die Dimension bei der Planung genau berechnet werden. Generell gilt, pro Quadratmeter Raum benötigt man zwischen 60 und 100 Watt. Demnach können Sie damit rechnen, dass Sie für eine Wohnfläche von 30 m² zwischen 1.800 und 3.000 Watt Heizleistung benötigen. Die große Spanne der Heizleistung ergibt sich aufgrund der vorliegenden Dämmung des Gebäudes, welche bei der Berechnung nicht vernachlässigt werden sollte. Auch der Verwendungszweck beeinflusst die tatsächlich benötigte Größe der Infrarotheizung. Befinden sich im Wohnraum außerdem große Möbel, kann die Wärmeabgabe dadurch beeinflusst werden und man benötigt eine stärkere Heizleistung.

Wartung einer Infrarotheizung 

Wer sich für eine Infrarotheizung entscheidet kann sich entspannt zurücklehnen, da diese Form der Heizung sehr wartungsarm ist und eine jährliche Überprüfung, wie beispielsweise bei einer Gasheizung, nicht notwendig ist. Auch der Schornsteinfeger und ähnliches entfallen bei einer Infrarotheizung, sofern sie nicht mit einem anderem Heizsystem kombiniert wurde. Lediglich eine regelmäßige Überprüfung der Funktion der Infrarotheizung wird empfohlen.