Die Kosten einer Wärmepumpe: Heute investieren, morgen sparen!

Finanzielle Vorteile von Wärmepumpen
Ihre finanziellen Vorteile.
- Verwandeln Sie ein wenig Energie in viel Wärme.
Wärmepumpen können bis zu viermal so viel Wärmeenergie liefern, wie sie zum Betrieb benötigen. Sie sind somit im Betrieb wesentlich effizienter als fossile Wärmeerzeuger.
- Profitieren Sie nachhaltig von niedrigeren Betriebskosten.
Mit einer Wärmepumpe profitieren Sie von deutlich niedrigeren Betriebskosten als bei fosslien Energieträgern, da Sie nicht von der CO₂-Steuer betroffen sind, die die Heizkosten in Zukunft voraussichtlich um 25 bis 35 % erhöhen wird.
- Sichern Sie sich verschiedene Förderungen.
Sowohl der Bund als auch die Länder stellen Fördermittel für den Neubau und die Sanierung von Heizungsanlagen mit Wärmepumpen zur Verfügung. Zusätzlich stellen zahlreiche Energieversorger Förderbeiträge zwischen 120 und 750 Euro für Wärmepumpen bereit. Mehr über aktuelle Förderungen erfahren.
- Betreiben Sie Ihre Wärmepumpe ökologischer und finanziell unabhängig.
Die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe können sich je nach Förderung und Typ innerhalb von 10 bis 15 Jahren amortisieren. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage wird eine Wärmepumpe im Betrieb noch kostengünstiger, da die solare Wäremekraft rund 30 bis 50 % des benötigten Stroms liefert.


Kostenaufstellung
Aufwandspositionen für Ihre Wärmepumpe.
Beim Kauf einer Wärmepumpe müssen Sie drei Positionen berücksichtigen:
Jeder Punkt variiert je nach Art der von Ihnen gewählten Wärmepumpe, der Höhe der Fördermittel, auf die Sie Anspruch haben, sowie den Stromtarifen und Ihrem Heizbedarf.
Anschaffungs- und Installationskosten
Vergleich der Anschaffungskosten verschiedener Wärmepumpentypen.
- Luft-Wasser-Wärmepumpe
- Erdwärmepumpe
- Wasser-Wasser-Wärmepumpe
Luft-Wasser-Wärmepumpen sind am beliebtesten, da sie die Wärmeenergie direkt aus der Luft beziehen und Ihnen somit die Mühe ersparen, Platz für ein Bohrloch, einen Kollektor oder eine Sonde zu schaffen. Außerdem sind sie einfach zu installieren und können flexibel aufgestellt werden.
Kaufpreis: ab 9.000 € bei 3,5 kW*
*Basierend auf einem Einfamilienhaus mit 120 m² Wohnfläche und vier Bewohnern. Der Preis versteht sich inkl. MwSt. und exkl. Montage und Förderbetrag.


Staatlich gefördert? Sichern Sie sich Ihren Zuschuss.
Die österreichische Bundesregierung und die Landesregierungen stellen immer wieder Fördertöpfe zur Verfügung. Welche Systeme unter welchen Umständen gefördert werden, erfahren Sie in unserem Ratgeber-Förderungen.
Sie haben Fragen zu den Förderprogrammen, zur Registrierung oder zur Einreichung? Unser Fördergeldservice steht Ihnen von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 05 7050 68888 zur Verfügung.
Jährliche Ersparnisse, täglicher Komfort.
Der wichtigste Faktor ist der Strompreis, der von Region zu Region und von Lieferant zu Lieferant unterschiedlich ist.
Auch der Wärmeschutz spielt eine Rolle: Je mehr Wärme aus einem schlecht gedämmten Haus entweicht, desto mehr muss die Wärmepumpe produzieren. Deshalb sind die laufenden Kosten bei einem gut gedämmten Neubau geringer als bei einem schlecht gedämmten Altbau.
Sie müssen auch die klimatischen Bedingungen berücksichtigen. In Regionen, in denen es im Winter kälter wird, müssen Sie mehr heizen und benötigen daher auch mehr Strom. Und nicht zuletzt kommt die Größe des Hauses bzw. der Wohnung ins Spiel: Um ein Haus mit 150 m² zu heizen, benötigen Sie mehr Strom als für eine 60 m² große Wohnung.
- Luftwärmepumpe
- Erdwärmepumpe
- Wasser-Wärmepumpe
Eine Luftwärmepumpe hat geringere Anschaffungskosten, aber ihr COP von 3,5 ist nicht so hoch wie der einer Erd- oder Wasser-Wärmepumpe. Dies führt zu höheren Betriebskosten im Vergleich zu anderen Wärmepumpentechnologien.
Betriebskosten (COP 3,5): 1.000–1.400 € p. a.*
Wartungskosten: 160–550 € p. a.
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Gesamt: 1.160–1.950 € pro Jahr*
* Basierend auf einem Einfamilienhaus mit 120 m² Wohnfläche, Gesamtwärmebedarf: 20.000 kWh pro Jahr, Strompreise für die Wärmepumpe: 18 bis 25 Cent/kWh


Weitere Faktoren für einen optimierten Energieverbrauch
Kombinieren Sie Wärmepumpen mit PV für einen besonders ökologischen Betrieb.
Die Erzeugung von eigenem Strom senkt die Energiekosten für den Betrieb Ihrer Wärmepumpe – und genau das erreichen Sie, wenn Sie Ihr System um eine Photovoltaikanlage ergänzen.


Heizkörper oder Fußbodenheizung? Beides ist möglich.
Beide Arten der Wärmeverteilung haben ihre Vorteile.
Im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern haben Fußbodenheizungssysteme eine deutlich größere Heizfläche. Dadurch benötigen sie niedrigere Vorlauftemperaturen, um die gewünschten Raumtemperaturen zu erreichen, was die Betriebskosten der Wärmepumpe hinsichtlich des Energieverbrauchs senkt.
Auch wenn die Standardempfehlung lautet, eine Fußbodenheizung zu verwenden, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. In manchen Fällen ist eine Umrüstung auf Fußbodenheizung möglicherweise nicht erforderlich.
Ideale Ergänzung
Kühlung mit Fußbodenheizung.
Für die Kühlung mit Wärmepumpe und Fußbodenheizung fallen – abgesehen von den Stromkosten für den Betrieb der Wärmepumpe – keine zusätzlichen Kosten an!
In Kombination mit einer Wasser-Wasser- oder Erdwärmepumpe können Sie mit einer Fußbodenheizung eine passive Kühlung erzeugen. Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen hingegen eine aktive Kühlung durch den Kältemittelkreislauf.
Sie möchten mehr zu dem Thema erfahren? Hier geht es zum Ratgeber Kühlen mit Wärmepumpe.


Profitieren Sie von speziellen Stromtarifen für Wärmepumpen.
Beachten Sie, dass die meisten Stromanbieter spezielle Tarife für Wärmepumpen anbieten. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit, Ihre Energiekosten noch weiter zu senken. Dazu benötigen Sie lediglich einen separaten Stromzähler für die Wärmepumpe und den Zugang des Netzbetreibers zur Wärmepumpe.




