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Einführung

Alles über unsere Erdwärmepumpen.

Im Inneren unseres Heimatplaneten tobt ein wahres Höllenfeuer mit Temperaturen von mehreren Tausend Grad Celsius. Der Gedanke, die Erdwärme zum Heizen zu nutzen, liegt daher auf der Hand. Und tatsächlich reicht es schon, nur wenige Meter ins Erdreich vorzudringen, um dort Temperaturen vorzufinden, die sich in Heizungswärme umwandeln lassen. Dies geschieht mit leistungsstarken Erdwärme-Pumpen, auch Sole-Wasser-Wärmepumpen genannt.
Mutter und Sohn überprüfen die Waschmaschine; im Hintergrund ist eine Erdwärmepumpe zu sehen.

Alle Wärmepumpen sammeln Umgebungsenergie und wandeln sie in Wärme um. Erdwärmepumpen tun dies, indem sie die oberen Bodenschichten anzapfen, die geothermische Energie aus Sonneneinstrahlung und Regenwasser speichern. Die relativ stabilen Temperaturen des Bodens schaffen ideale Betriebsbedingungen für Erdwärmepumpen: Sie sorgen für mehr Komfort im Alltag und weniger Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und öffentlichen Energienetzen und ermöglichen gleichzeitig erhebliche Einsparungen bei den Betriebskosten und Emissionen.

Vorteile von Erdwärmepumpen

Erdwärmepumpen: Vorteile und Nachteile auf einen Blick.

Im Allgemeinen bieten Erdwärmepumpen gegenüber herkömmlichen Heizsystemen mehrere wesentliche Verbesserungen in Bezug auf Komfort, Effizienz und Nachhaltigkeit. Um jedoch ein ganzheitliches Bild dieser Technologie zu vermitteln, muss auch auf den erhöhten Aufwand für Aushub- oder Bohrarbeiten sowie auf die Bedeutung der Bodenbeschaffenheit für die Effizienz der Wärmepumpe hingewiesen werden.
  • Geringe Betriebskosten.

    Erdwärmepumpen haben dank konstanter Bodentemperaturen den geringsten Strombedarf aller Wärmepumpentypen. Durch die Nutzung kostenloser Erdwärme lassen sich außerdem Betriebskosten einsparen.

  • Geringe bis keine Geräusche.

    Unser ausgeklügeltes Sound Safe System reduziert die Geräuschemissionen des Wärmepumpenbetriebs auf ein Minimum und ermöglicht so eine flexible Platzierung des Systems. Da es ohne Außengerät arbeitet, gibt es keine Geräuschemissionen außerhalb Ihres Hauses.

Nachteile einer Erdwärmepumpe

Nachteilig ist bei der Erdwärmepumpe der hohe Aufwand durch Grabungs- oder Bohrungsarbeiten und die von der Bodenbeschaffenheit abhängige Effizienz - sandiger Boden ist weniger geeignet. Zudem ist für einen sinnvollen Betrieb eine gute Dämmung notwendig.

Funktionsweise einer Erdwärmepumpe

Wie funktionieren Erdwärmepumpen?

Wie alle Wärmepumpen nutzt auch die Erdwärmepumpe die thermische Energie der Umgebung; in diesem speziellen Fall die der Erde. Über Kollektoren oder Sonden wird die Erdwärme angezapft und in Energie zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung umgewandelt.

Funktionsweise einer Erdwärmepumpe

Das funktioniert so: Die thermische Energie der Erde erwärmt die Flüssigkeit (Sole). Die in der Sole gespeicherte Energie wird in einem Wärmetauscher, der in der Wärmepumpe eingebaut ist, einem sogenannten Kältemittel zugeführt, welches die besondere Eigenschaft besitzt einen sehr niedrigen Siedepunkt zu haben. Somit wird die Energie der Sole zum Verdampfen des Kältemittels verwendet. In der Wärmepumpe wird dieser Dampf verdichtet und so weiter erhitzt. Schließlich gibt das erhitzte Kältemittel die Wärme über einen Wärmetauscher ans Heizungssystem zum Erwärmen der Heizkörper oder der Fußbodenheizung ab.

Die Erdwärmepumpe kann aber auch zum Kühlen des Hauses genutzt werden. Der Wärmetauscher wird hierbei dazu verwendet,die Wärme aus den Räumen ins Erdreich abzuführen.

Die Varianten einer Erdwärmepumpe

Arten einer Erdwärmepumpe.

Es gibt drei verschiedene Arten der Erdwärmepumpen, die sich hauptsächlich in der Art, wie die thermische Energie der Erde gesammelt wird, unterscheiden. Jede hat ihre Vor- und Nachteile, deshalb sollten Sie die Unterschiede kennen.
Horizontales Rohrleitungssystem der Erdkollektoren

Bei dieser Art der Erdwärmepumpe werden die Kollektoren, die aus der Erde die thermische Energie gewinnen, in etwa 1,50 Meter Tiefe verlegt und zwar auf einer – wie der Name schon andeutet – sehr großen Fläche.

Als Faustregel gilt: Der Flächenkollektor benötigt eine Fläche, die doppelt so groß ist wie die zu beheizende Fläche. Das bedeutet beispielsweise, dass Sie bei 100 qm Wohnfläche eine 200 qm große Fläche für die Installation der Flächenkollektoren benötigen. Die benötigte Fläche variiert jedoch je nach Heizwärmebedarf des Hauses und der Beschaffenheit des Erdreichs.

Das könnte ein potenzieller Nachteil sein, denn nicht überall steht eine entsprechende Fläche zur Verfügung. Im Übrigen dürfen Sie diese Fläche auch nicht überbauen oder pflastern, denn die Erde benötigt das Regenwasser zur Bildung der thermischen Energie. Eine Bepflanzung mit Büschen, Sträuchern oder flachwurzelnden Bäumen ist aber unproblematisch.

Bei der Verlegung wird zunächst das Erdreich auf der benötigten Fläche 1,5 Meter tief abgetragen. Bei der Verlegung der Erdkollektoren muss ein gewisser Mindestabstand untereinander, aber auch zu Wasserleitungen, Gebäuden oder Kanälen eingehalten werden.

Eignungsprüfung

Die richtige Wahl für Ihr Zuhause?

In Immobilien mit großen Gärten bieten Erdwärmepumpen zahlreiche Vorteile. Um herauszufinden, ob auch Sie davon profitieren können, überprüfen Sie Ihr Haus einfach auf diese erforderlichen Hauptmerkmale:
  • Ausreichende Grundstücksfläche.

    Sie benötigen keinen großen Garten, um eine Erdwärmepumpenanlage zu installieren. Ein vertikales System benötigt nicht mehr Platz als für den Betrieb der erforderlichen Baggermaschinen in Ihrem Garten erforderlich ist.

  • Effektive Isolierung.

    Alle Wärmepumpen arbeiten bei niedrigeren Vorlauftemperaturen effizienter und benötigen daher eine ausreichende Wärmeverteilung im Gebäude. Daher ist ein gut gedämmtes Gebäude unerlässlich, um ausreichend Wärme zu speichern.

Bitte beachten Sie: Je körniger oder sandiger der Boden ist , desto weniger effizient kann die Wärmepumpe arbeiten. Daher spielen die Bodenverhältnisse eine wichtige Rolle, und für die Installation sind umfangreichere Aushub- oder Bohrarbeiten erforderlich. Dies erhöht den Entwicklungsaufwand und die Kosten.

Investition vs. finanzielle Unterstützung

Kosten und Förderungen einer Erdwärmepumpe.

Bei einer Erdwärmepumpe fallen verschiedene Kostenarten an. Da wären zunächst die Erschließungskosten, die aufgrund der Grabungs- oder Bohrarbeiten höher ausfallen als bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe, wobei sie für die Erdwärmepumpe mit Erdsonde etwas höher sind als bei den anderen beiden Varianten. Die Anschaffungskosten bewegen sich etwa im Rahmen zwischen 5.000 und 12.000 € und damit in einem ähnlichen Bereich wie die anderen Wärmepumpen. Bei den Stromkosten haben die Erdwärmepumpe (und auch die Wasser-Wasser-Wärmpumpe) aufgrund der konstanten Erdtemperatur gegenüber der Luft-Wasser-Wärmepumpe die Nase vorn. Die Wartungskosten fallen mit 100 bis 200 € im Jahr recht gering aus.

Wenn Sie ein bestehendes Haus mit einer Erdwärmepumpe nachrüsten, kann das unter Umständen die Erschließungskosten leicht erhöhen, weil sich der Einbau der Erdwärmepumpe bei einem Neubau von vornherein mit einplanen lässt.

Der Vaillant-Hase hält einen Zollstock.

Finden Sie den idealen Installateurbetrieb für Ihre Erdwärmepumpe!

Systemerweiterungen

Erdwärmepumpe sinnvoll kombinieren.

  • Photovoltaik

    Nutzen Sie die Energie Ihrer Photovoltaikanlage auf Ihrem eigenen Dach, um die Stromkosten für Ihre Wärmepumpe zu senken.

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  • Solarthermie

    Decken Sie den steigenden Wärmebedarf ganz einfach mit solarthermischer Energie aus Sonnenstrahlung.

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  • Wohnraumlüftung

    Reduzieren Sie Wärmeverluste und Kosten durch Frischluftzufuhr mittels Wohnraumlüftung, um die Leistung Ihres Heizungssystems zu unterstützen.

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  • Systemsteuerungen

    Überwachen und steuern Sie Ihre Heizungsanlage, um Kosten zu sparen und die Raumtemperatur flexibel einzustellen.

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  • Kamin

    Mit einer Erdwärmepumpe verzichten Sie nicht auf die gemütliche Atmosphäre eines Kachelofens oder Kaminofens, die für Behaglichkeit und Wohlbefinden sorgt.

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  • Fußbodenheizung

    Die Kombination aus Erdwärmepumpe und Fußbodenheizung ist sinnvoll, aber nicht zwingend. Die Flächenheizung benötigt niedrige Vorlauftemperaturen, was die Wärmepumpe effizienter macht. In der Regel ist kein Pufferspeicher nötig, da die Fußbodenheizung als Puffer dient.

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FAQ

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