Ölheizung: Funktionsweise, Vor - und Nachteile sowie Alternativen.

Die Vor- und Nachteile der Ölheizung
Was spricht für und was spricht gegen eine Ölheizung?
- Sichere Versorgung dank zahlreicher Importquellen
- Freie Wahl des Öllieferanten, Vorauskauf bei niedrigen Preisen möglich
- Heizöl muss geliefert werden
- Erdöl ist ein fossiler Brennstoff und begrenzt verfügbar
- Öltanks benötigen Platz im Haus (Ausnahme: unterirdische Öltanks)
- schlechtere CO2-Bilanz als bei anderen Heizformen
Die Funktionsweise
Wie funktioniert eine Ölheizung?
Das Herzstück jeder Ölheizungsanlage ist der Heizkessel mit dem Ölbrenner. Das Heizöl wird über eine Ölleitung zum Brenner befördert, wo es zerstäubt in den Brennraum gebracht und entzündet wird. Hierbei wird zwischen dem deutlich emissionsärmeren Blaubrenner und dem Gelbbrenner unterschieden. Beim Blaubrenner werden nämlich heiße Ab- und Rauchgase aus dem Flammrohr zurückgesaugt, damit diese ein weiteres Mal im Brennvorgang verwendet werden. Dadurch entstehen weniger Stickoxide und Ruß, aber auch der Abgasverlust und die Verbrennungstemperaturen werden gesenkt. Der Name "Blaubrenner" resultiert daraus, dass bei dieser Form der Verbrennung die Flammfarbe blau ist, welche auch häufig bei einem Gasbrenner zu sehen ist.
Ältere Ölkessel entsprechen nicht mehr dem neuesten Stand der Technik. Das bedeutet, dass der Energiegehalt des Brennstoffs nicht voll ausgenutzt und damit wertvolle Energie verschwendet wird. Eine neue Heizung hilft dabei, den Komfort durch gezielte Steuerung zu optimieren und die Heizkosten zu senken und den Wärmekomfort zu steigern.
Alternative Heizlösungen
Effizienter Austausch Ihrer Ölheizung für eine nachhaltigere Zukunft
- Wärmepumpe
- Gas-Brennwertgerät

Wärmepumpen zählen zu den umweltschonendsten und energieeffizientesten Technologien, um Raumwärme und warmes Wasser zu erzeugen. Denn ein Großteil der Energie dafür stammt direkt aus der Umwelt – der Luft, der Erde oder dem Grundwasser. Ein weitaus geringerer Anteil stelle die Antriebsenergie in Form von Strom dar. Stammt dieser ebenfalls aus erneuerbaren Quellen, wie der Sonne, wird eine Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage zu einem nahezu klimaneutralen Heizsystem.
Bezogen auf den bereinigten Wirkungsgrad sind dies ca. 86 % für einen Gas-Nicht-Brennwertkessel und ca. 96 % für einen Gas-Brennwertkessel, was einer Differenz von 10 % weniger Gasverbrauch entspricht; unter guten Anlagenbedingungen sind auch höhere Wirkungsgrade möglich.



