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Einführung

Infrarotheizung: innovativ, schnell und effizient heizen.

Infrarotheizungen sorgen für eine angenehme Wärme und sind zudem äußerst platzsparend. Erfahren Sie mehr über die moderne Funktionsweise und Vorteile dieser Heiztechnologie.
Familie spielt gemütlich im Wohnzimmer.

Was spricht für eine Infrarotheizung?

Vorteile einer Infrarotheizung.

  • Geringe Anschaffungs- und Installationskosten.

    Im Vergleich zu anderen Heizsystemen, wie Gas- oder Ölheizungen, profitieren Sie von deutlich geringeren Anschaffungskosten. Außerdem sparen Sie Installationskosten, da die Infrarotpaneele einfach an der Wand oder Decke montiert werden.

  • Kompaktes und stilvolles Design.

    Aufgrund der zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten fügen sich viele Infrarotheizungen wie Dekorationselement in Ihren Raum ein. Die Flachbildschirme maximieren Ihren Wohnraum, da sie an der Wand oder Decke installiert werden. Wenn die Infrarotheizung nicht mit einem anderen Heizsystem kombiniert wird, ist auch kein Heizungsraum erforderlich.

  • Lange Haltbarkeit.

    Infrarotstrahler sind außerordentlich zuverlässig und wartungsam, da keine Verschleißteile verbaut sind. Infrarotheizungen haben eine Lebensdauer von circa 20 Jahren.

  • Gesundes Heizen.

    Infrarotstrahler sind geräuschlos und verursachen keine Staub- oder Schmutzbelastungen. Sie eignen sich somit besonders für Allergiker und Asthmatiker. Darüber hinaus verhindert die auf Böden, Wände, Decken und Möbel abgestrahlte Wärme die Bildung von Schimmel.

Trotz der zahlreichen Vorteile der Infrarotheizung gibt es einige Nachteile zu beachten. Bei einer schlechten Isolierung des Hauses können die Betriebskosten hoch sein. Das Gleiche gilt für den dauerhaften Einsatz der Infrarotheizung, weshalb sie nicht als Hauptheizung geeignet ist. Außerdem benötigen Sie ein separates Heizsystem, um Wasser zu erwärmen.

Angenehme Sonnenwärme, die Sie wärmt.

Infrarotstrahler bieten Ihnen eine innovative Art der Raumbeheizung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkörpern, die die Luft erwärmen, erzeugen Infrarotsysteme angenehme Wärmestrahlen. Diese erwärmen Gegenstände wie Möbel, Personen, Boden und Wände in Ihrem Raum, welche die Wärme dann wieder an den Raum abgeben. Genießen Sie eine gleichmäßig verteilte Wärme, die eine angenehme Gemütlichkeit in Ihrem Zuhause verbreitet.

Die Wissenschaft dahinter

Funktionsweise einer Infrarotheizung

Infrarotstrahler bieten Ihnen eine innovative Art der Raumbeheizung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkörpern, die die Luft erwärmen, erzeugen Infrarotsysteme angenehme Wärmestrahlen. Diese erwärmen Gegenstände wie Möbel, Personen, Boden und Wände in Ihrem Raum, welche die Wärme gleichmäßig verteilt wieder an den Raum abgeben.

Infrarotstrahler erzeugen elektrische Strahlungswärme, die zunächst feste und flüssige Objekte erwärmt. Diese geben die Wärme dann an die Luft ab und sorgen so für ein angenehmes Raumklima. Infrarotstrahlung besteht aus langwelligen elektromagnetischen Strahlen, die für den Menschen unsichtbar sind, aber als Wärme wahrgenommen werden können. Diese Strahlen sind absolut harmlos und ähneln der natürlichen Sonnenstrahlung.

Wie funktioniert eine Infrarotheizung?

Der technische Aufbau eines Infrarotstrahlers ist einfach: Ein stromführender Draht, der Heizleiter, befindet sich hinter der Frontabdeckung und erwärmt diese auf Temperaturen zwischen 75 und 200 °C. Die langwelligen Infrarotstrahlen treffen dann auf Wände, Möbel und Personen, die die Wärme absorbieren und langsam an die Umgebung abgeben. So entsteht eine behagliche Wärme, die Sie sofort spüren.

Einsatzsbereiche für Infrarotheizungen

Vier Anwendungsfälle, eine Option.

Trotz ihrer Effizienz und Wartungsfreiheit kann die Infrarotheizung nicht als Hauptheizsystem eingesetzt werden. Stattdessen entfaltet sie ihre Stärken in Kombination mit verschiedenen Heizsystemen und im gezielten Einzelgebrauch, wie in den folgenden Anwendungsbereichen.

Gut gedämmte Häuser, Niedrigenergie- und Passivhäuser sind ideal für den Einsatz von Infrarotheizungen, da sich die Anschaffungskosten für eine herkömmliche Heizungsanlage aufgrund des geringen Energiebedarfs oft nicht lohnen. Ob sich eine Infrarotheizung lohnt, lässt sich durch eine detaillierte Berechnung ermitteln. Als Zusatzheizung in Verbindung mit Photovoltaik und Stromspeicher ist die Infrarotheizung dagegen sehr gut geeignet, da der benötigte Strom selbst und kostenfrei produziert wird.

Anschaffungs- und Betriebskosten für Infrarotheizungen

Was kostet eine Infrarotheizung?

Die Kosten für einen Infrarotstrahler hängen von der erforderlichen Heizleistung, der Größe des Strahlers und Ihren individuellen Gestaltungswünschen ab. Für vier bis fünf Infrarotheizkörper sollte man mit einem Anschaffungspreis von zwischen 2.500 und 5.000€ rechnen. Ein Infrarotstrahler benötigt je nach Wärmedämmung ca. 60 bis 100 Watt Leistung pro Quadratmeter Wohnfläche. Wie Sie die ungefähr benötigte Größe Ihrer Heizung grob berechnen können und welche Faktoren hierbei beachtet werden müssen, erklären wir Ihnen hier.

Die Betriebskosten variiren je nach Raumgröße, Isolierung und Strompreisen. Die Kombination mit einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher ist eine kluge Wahl, da Sie so Ihren eigenen umweltfreundlichen Strom nutzen können. Für eine grobe Vorberechnung verwenden Sie diese Formel: Heizdauer x (Leistung / 1000) x Preis pro kWh Strom

Beispiel: Ein Raum mit einer Infrarotheizung von 800 Watt, der 9 Stunden pro Tag, 180 Tage im Jahr beheizt wird, bei einem Strompreis von 0,25 Euro: 180 x 9 x (800 / 1.000) x 0,25 = 324 Euro pro Jahr.

Optimieren Sie den Betrieb Ihrer Infrarotheizung

Tipps zum Senken der Betriebskosten.

Die Betriebskosten einer Infrarotheizung können ganz einfach durch folgende Tipps gesenkt werden:
  • Mehrere kleine Infrarotheizungen.

    Um eine gleichmäßige Temperatur und Verteilung der Wärme im Raum zu sichern, sollten Sie mehrere kleine Infrarotheizungen montieren. Ein großes Heizpaneel führt besonders in großen oder verwinkelten Räumen dazu, dass sich die Wärme nur in bestimmten Bereichen des Raums ausbereitet. Sie müssen daher die Leistung der Heizung erhöhen, um den gesamten Raum zu erhitzen, wodurch auch die Betriebskosten steigen.

  • Richtige Platzierung.

    Die Platzierung Ihrer Infrarotheizung kann die Betriebskosten deutlich senken oder erhöhen: durch die ideale Platzierung des Heizpaneels können sich die Wärmestrahlen ungehindert im ganzen Raum verteilen, wodurch weniger Heizleistung nötig ist. Wird das Heizpaneel jedoch von Möbel verdeckt, können sich die Wärmestrahlen nicht ausbreiten und die Betriebskosten erhöhen sich. Grundsätzlich sollten Infrarotheizung die Außenwände anstrahlen, aber keine Fenster, da ansonst die Wärme nach Außen verloren geht.

  • Regelung durch Thermostat.

    Die Betriebskosten können auch mithilfe der Regelung Ihrer Infrarotheizung durch ein Thermostat gesenkt werden. Sie stellen Ihre Wunschtemperatur am Thermostat ein und dieses schaltet die Heizung automatisch aus, sobald die gewünschte Temperatur erreicht wurde. Auch das Einschalten der Heizung bei Unterschreitung der gewählten Temperatur wird automatisch geregelt. Dies reduziert die Betriebszeiten der Heizung und somit auch die Betriebskosten.

  • Wartung einer Infrarotheizung.

    Wer sich für eine Infrarotheizung entscheidet kann sich entspannt zurücklehnen, da diese Form der Heizung sehr wartungsarm ist und eine jährliche Überprüfung, wie beispielsweise bei einer Gasheizung, nicht notwendig ist. Auch die Schornsteinfegerin bzw. der Schornsteinfeger und ähnliches entfallen bei einer Infrarotheizung, sofern sie nicht mit einem anderem Heizsystem kombiniert wurde. Lediglich eine regelmäßige Überprüfung der Funktion der Infrarotheizung wird empfohlen.

Infrarot-HeizungInfrarot-Heizung

Größe der Infrarotheizung berechnen

Passen Sie Ihren Komfort individuell an.

Es gibt zahlreiche Varianten der Infrarotheizung für die Decke, die entweder unauffällig als Deckenpaneel oder bei Bedarf auffällig als Designelement eingesetzt werden können. Damit eine Infrarotheizung effizient ist, sollte die Dimension bei der Planung genau berechnet werden.

Generell gilt: pro Quadratmeter Raum benötigt man zwischen 60 und 100 Watt.

Demnach können Sie damit rechnen, dass Sie für eine Wohnfläche von 30 m² zwischen 1.800 und 3.000 Watt Heizleistung benötigen. Die große Spanne der Heizleistung ergibt sich aufgrund der vorliegenden Dämmung des Gebäudes, welche bei der Berechnung nicht vernachlässigt werden sollte. Auch der Verwendungszweck beeinflusst die tatsächlich benötigte Größe der Infrarotheizung. Befinden sich im Wohnraum außerdem große Möbel, kann die Wärmeabgabe dadurch beeinflusst werden und man benötigt eine stärkere Heizleistung.

Welche Infrarotheizung passt am besten? Wir helfen Ihnen dabei, einen passenden Installateur zu finden, der Ihnen bei der Entscheidung hilft.

FAQ

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