Erhalten Sie Hilfe von einem Vaillant Fachpartner in Ihrer Nähe.
Installateur finden

Manchmal kann niedriger Druck durch nicht ordnungsgemäß entlüftete Heizkörper verursacht werden. Beim Entlüften des Heizkörpers kann Wasser austreten, wodurch sich der Gesamtdruck verändert.
Oft unsichtbar, kann sich eine undichte Stelle in einem Heizkörper, einem Verbindungsstück oder einem Rohr befinden.
Warmwasser dehnt sich aus, wenn es heiß ist, und zieht sich zusammen, wenn es abkühlt. Das Ausdehnungsgefäß gleicht diese Volumenänderungen aus. Es handelt sich um einen mit Gas gefüllten Ballon im Inneren des Heizgeräts. Wenn er ausfällt, wird das Gleichgewicht gestört.
Die Pumpe sorgt für die Wasserzirkulation im Kreislauf. Wenn sie ausfällt, sinkt der Druck. Im Allgemeinen lassen sich Schwankungen aufgrund des normalen Heizbetriebs leicht korrigieren.


Druckveränderungen verstehen
Das Wasser kann im Heizsystem nur dann gleichmäßig zirkulieren, wenn ein ausreichender Wasserdruck vorhanden ist. Der Wasserdruck ist dabei ein entscheidender Faktor für die Funktion Ihrer Heizung: Er sorgt dafür, dass sich das warme Wasser gleichmäßig im System verteilt und die Heizleistung effizient genutzt wird.
In einem Heizsystem zirkuliert Wasser in einem geschlossenen Kreislauf, der das Heizgerät (z. B. die Gasheizung) mit den Heizkörpern oder der Fußbodenheizung verbindet. Das Wasser nimmt die erzeugte Wärme auf und transportiert sie durch das gesamte System, um alle Räume zuverlässig und gleichmäßig zu beheizen.
Wenn der Druck im kalten Heizsystem unter 1 bar fällt, kann das auf einen Wassermangel oder eine Undichtigkeit im Kreislauf hinweisen.
Bei zu niedrigem Druck wird das warme Wasser nicht mehr ausreichend im System verteilt. Vor allem weiter entfernte Heizkörper oder solche in oberen Stockwerken werden dann oft nicht mehr richtig warm.
Die Heizung arbeitet dadurch ineffizient: Die Umwälzpumpe wird stärker belastet, und im schlimmsten Fall kann das Heizgerät sogar Störungen anzeigen oder abschalten.
Je nach Modell wird der Heizungsdruck entweder über ein Manometer oder ein digitales Display an der Vorderseite der Anlage angezeigt. Bei vielen Gasheizungen erfolgt die Anzeige über ein klassisches Manometer mit einem runden Zifferblatt und einer Nadel, die den aktuellen Druck anzeigt.
Viele Manometer besitzen zusätzlich eine farbliche Markierung – etwa einen grünen Bereich für den optimalen Druck und rote Bereiche für zu niedrige oder zu hohe Werte – sodass Sie den Zustand Ihrer Heizung auf einen Blick erkennen können.
Die genaue Position finden Sie in der Bedienungsanleitung auf unseren Produktseiten oder im Produktarchiv.


Der optimale Bereich
Bei wandhängenden Heizgeräten im Haushalt sollte der Wasserdruck im kalten Zustand in der Regel zwischen 1 und 1,5 bar liegen. Wenn die Heizung in Betrieb ist und sich das System erwärmt, kann der Druck auf etwa 2 bar oder leicht darüber ansteigen – das ist normal.
Bitte beachten Sie, dass der optimale Druck je nach Heizgerät leicht variieren kann. Die genauen Werte finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Anlage. Im Zweifel sollte die Einstellung immer von einem Fachbetrieb überprüft werden.
Zu hoher Wasserdruck
Ein niedriger Wasserdruck in der Gasheizung ist in der Regel nicht gefährlich. In manchen Fällen kann es jedoch gefährlich sein, wenn der Druck zu hoch ist. Einige Probleme können Sie selbst beheben, aber die meisten Hochdrucksituationen sollten von Fachleuten behoben werden.
Druck auf dem richtigen Niveau
Regelmäßige Wartung
Vertrauen Sie Ihrem von Vaillant zugelassenen Installateur oder dem Vaillant Werkskundendienst, der alle wichtigen Komponenten, einschließlich des Überdruckventils und des Ausdehnungsgefäßes, sorgfältig überprüft. Dies garantiert einen einwandfreien Betrieb und erhöht die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit Ihrer Heizungsanlage auf lange Sicht.
Das frühzeitige Erkennen kleiner Probleme kann Zeit und Geld sparen. Bei einer Routineüberprüfung können aufkommende Probleme erkannt und behoben werden, bevor sie sich verschlimmern. Dies reduziert die Reparaturkosten und verlängert die Lebensdauer Ihrer Gasheizung.
Die regelmäßige Wartung umfasst die Entfernung von Ablagerungen und Rückständen, die sich in Ihrem System angesammelt haben könnten. Diese Reinigung ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der maximalen Leistung und Effizienz und beugt zukünftigen Problemen vor, die den Betrieb Ihrer Heizung beeinträchtigen könnten.