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Was ist ein Sicherheitsventil?

Sicherheitsventile in geschlossenen Heizungsanlagen, Solarthermieanlagen oder Warmwasserspeichern werden auch als Überdruckventile bezeichnet. Sie sind gesetzlich vorgeschrieben und schützen die Anlagen vor Schäden durch übermäßigen Druck. In Warmwasserbereitern dürfen Sicherheitsventile außerdem keinen Einfluss auf die Wasserqualität haben. Bei Solarthermieanlagen müssen sie zudem hohen Temperaturen und dem Einsatz von Solarflüssigkeit standhalten können. Aus Sicherheitsgründen sollten die Installation und die regelmäßige Wartung in allen Anlagen immer von einem qualifizierten Fachmann durchgeführt werden.

Wie funktionieren Sicherheitsventile?

Sobald der Druck im Heizgerät die voreingestellte Obergrenze überschreitet, hebt sich der Ventilteller gegen die Federkraft vom Ventilsitz und lässt überschüssige Flüssigkeit oder Dampf abfließen. Sobald der richtige Druck erreicht ist, schließt sich das Ventil wieder. Die abgelassene Flüssigkeit oder der abgelassene Dampf wird aufgefangen und über eine Entlastungsleitung abgeleitet.

Ursachen und Rahmenbedingungen

Überdruck, der zum Bersten von Kesseln und Rohren führen kann, entsteht oft durch defekte Bauteile oder Überhitzung. Geringfügige Druckschwankungen sind normal und werden durch einen Ausdehnungsbehälter aufgefangen. Sicherheitsventile sind die letzte Absicherung und werden nur im Notfall ausgelöst.

Wichtige Hinweise zur Auswahl und Wartung

Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Druck, ab dem der Mechanismus des Sicherheitsventils auslöst, mit dem gewünschten Betriebsdruck Ihres Systems übereinstimmt. Wegen ihrer zentralen Rolle für die Sicherheit sollten Sicherheitsventile regelmäßig gewartet werden. Die Installation, Prüfung und der Austausch sollten daher immer durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

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