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Ihr Weg zur neuen Heizung

Speichertechnik

Erfahren Sie in diesem Beitrag alles über:

  • Warmwasserspeicher
  • Pufferspeicher
  • Solarspeicher
  • Kälte-Pufferspeicher

Wer sich mit dem Thema Heizung und Warmwasser für sein Zuhause beschäftigt, muss sich früher oder später auch damit auseinandersetzen, ob ein Speicher benötigt wird. Hierbei gibt es die unterschiedlichsten Arten, so dass es ein wenig kompliziert sein kann, sich zurecht zu finden. Dieser Artikel soll daher einen Überblick darüber gehen, welcher Speicher wann zum Einsatz kommen sollte.

Welche Arten von Speichern gibt es?

Es gibt vier Arten von Speichern, die in einem Heizsystem zum Einsatz kommen können. Hier liefern wir Ihnen einen ersten Überblick darüber, welche Funktionen diese haben, um Ihnen einen Eindruck zu geben, welcher für Sie von Relevanz sein könnte.

Warmwasserspeicher

Ein Warmwasserspeicher, auch bekannt als Boiler, hat die Funktion Wasser zu erwärmen und zu speichern bzw. bereits erhitztes Wasser zwischenzulagern, bis es von Ihnen benötigt wird. Somit wird mithilfe von Wasserspeichern eine vom Heizsystem unabhängige Warmwasserversorgung garantiert. Konkret bedeutet dies, dass warmes Wasser für Sie jederzeit zur Verfügung steht, wodurch lange Wartezeiten (z.B. beim Duschen) vermieden werden.

Pufferspeicher

Im Gegensatz zum Warmwasserspeicher liefert ein Pufferspeicher kein Trinkwasser, wie es aus der Leitung kommt, sondern stellt Heizungswasser zur Verfügung. Dieses verwahrt er, wenn es aktuell nicht benötigt wird. In einem durchschnittlichen Haushalt etwa wird Heizungswärme vor allem morgens und abends benötigt.

Solarspeicher

Solarspeicher sind ein integraler Bestandteil einer jeden Solaranlage, denn die Funktion von Solarspeichern ist es, bereits erzeugte Energie abzuspeichern, bis sie für die Heizung oder zur Warmwasserbereitung benötigt wird.

Kälte-Pufferspeicher

Kälte-Pufferspeicher kommen in Kombination mit einer Wärmepumpe zum Einsatz, wenn die Active Cooling Funktion dieser genutzt wird.

Warmwasserspeicher

Warmwasserspeicher haben die Funktion Wasser zu erwärmen und zu speichern bzw. bereits erhitztes Wasser zwischenzulagern, bis es von Ihnen benötigt wird. Konkret bedeutet dies, dass warmes Wasser für Sie jederzeit zur Verfügung steht.

Warmwasserspeicher können auf verschiedene Arten betrieben werden: Elektroboiler erhitzen das zugeführte Wasser mithilfe von Strom (meist durch einen Elektroheizstab), Gas-Warmwasserspeicher nützen zur Erwärmung Gas, während Pufferspeicher das zugeführte Wasser nicht selbst erhitzen, sondern nur zwischenspeichern. Zusätzlich wird noch zwischen offenen und geschlossenen Speichern unterschieden.

Integrierter Speicher vs. Externer Speicher

Entscheidet man sich für eine Wärmepumpe, hat man zwei Möglichkeiten zur Speicherung von Warmwasser. flexoCOMPACT Wärmepumpen haben einen 185l Warmwasserspeicher bereits integriert. Benötigt man mehr Warmwasser, empfiehlt es sich, eine flexoTHERM Wärmepumpe und den externen Warmwasserspeicher uniSTOR zu installieren. Dessen Warmwasserkapazität beträgt 281, 375 oder 460 Liter.

Wie funktionieren Warmwasser-Schichtladespeicher?

Ein Schichtladespeicher, auch Schichtenspeicher oder Thermosiphonspeicher genannt, ist ein besonders effektiver Warmwasserspeicher für das Heizungs- oder Brauchwasser einer Heizungsanlage.

Warmwasser-Schichtladespeicher, wie der actoSTOR, ermöglichen eine höhere Warmwasserleistung bei gleichzeitig geringerem Platzbedarf. Im Gegensatz zu konventionellen Warmwasserspeichern nutzt ein Schichtladespeicher nicht Rohrschlagen zur Erwärmung des Wassers, sondern einen außerhalb des Behälters montierten Plattenwärmetauscher. Hierbei wird Wasser aus dem unteren Bereich des Warmwasser-Schichtladespeichers entnommen, über den Plattenwärmetauscher erhitzt und von oben wieder in den Schichtladespeicher zurückgeführt. Ihre spezielle Konstruktion mit Ventilen, die die Einströmgeschwindigkeit drosseln, und Prallplatten, die die unterschiedlichen Wärmeschichten voneinander trennen, erlauben jederzeit, Wasser in der Wunschtemperatur zur Verfügung zu haben. Dafür nutzen und verstärken Schichtladespeicher den physikalischen Effekt, dass warmes Wasser aufgrund seiner geringeren Dichte oben lagert und kaltes unten. Die Temperaturen sind immer konstant und die Wasserentnahme in der gewünschten Nutztemperatur ist ständig möglich.

Warmwasserspeicher in Kombination mit Wärmeerzeugern

Je nachdem um welches Heizgerät es sich handelt, benötigt man den passenden Warmwasserspeicher. Die Tabelle zeigt eine Übersicht, welcher Speicher mit welchem Heizgerät kombiniert werden kann.

Speichergeeignet für
Warmwasserspeicher uniSTOR VIH Q 75 Bfür ecoTEC plus und ecoTEC exclusive
Warmwasserspeicher uniSTOR VIH RGas-Wandheizgeräte und Gas- bzw. Heizkessel
Warmwasserspeicher actoSTOR VIH KecoVIT exclusive
Warmwasserspeicher uniSTORWärmepumpen

Pufferspeicher

Pufferspeicher dienen zur Zwischenspeicherung von überschüssig erzeugter Energie. Denn nicht immer wird Wärme auch dann gebraucht, wann sie produziert wird: stattdessen verbrauchen wir üblicherweise zu bestimmten Zeiten, wie in den Morgen- und Abendstunden, mehr Energie, während tagsüber oder nachts weniger Energie gebraucht wird. Somit entstehen Differenzen zwischen dem tatsächlichen Verbrauch und der erzeugten Wärme, wodurch die Effizienz der Heizanlage sinkt. Pufferspeicher ermöglichen es, die Wärmeerzeugung zeitlich vom tatsächlichen Verbrauch zu entkoppeln.

Funktionsweise eines Pufferspeichers

Pufferspeicher bestehen zumeist aus Stahl und werden zwischen dem Wärmeerzeuger (Gasheizung, Wärmepumpe etc.) und dem Wärmeverbraucher (Heizkörper, Fußbodenheizung etc.) installiert. Da Wärme bei den meisten Heizung mittels erhitzten Wassers übertragen wird, sind Pufferspeicher ebenso mit Wasser befüllt. Das Prinzip ist einfach erklärt: der Wärmeerzeuger erhitzt während des Betriebs Wasser und leitet dieses in den Pufferspeicher. Gleichzeitig gibt der Wärmeverbraucher kaltes Wasser an den Pufferspeicher ab, welches sich durch die Zugabe des erhitzten Wassers ebenso erwärmt. Aufgrund der unterschiedlichen Dichte von Wasser bei verschiedenen Temperaturen, befindet sich warmes Wasser im oberen Bereich des Pufferspeichers und kaltes im unteren Bereich. Bei Bedarf gibt der Pufferspeicher dieses erhitze und zwischengespeicherte Heizwasser an die Heizung ab, wodurch Wärme bezogen werden kann, ohne dass sich der Wärmeerzeuger einschaltet. Somit steht die Energie rund um die Uhr zu Ihrer Verfügung, während gleichzeitig die Betriebskosten gesenkt und der Wirkungsgrad Ihres Heizsystems erhöht wird.

Arten und Größe von Pufferspeichern

Pufferspeicher sind in verschiedenen Varianten erhältlich: Im Gegensatz zu herkömmlichen Wasserspeichern wird bei Schichtladespeichern das warme und kalte Wasser nicht gleichmäßig vermischt. Stattdessen wird im Pufferspeicher ein Temperaturschichtsystem aufrechterhalten. Ganz unten liegt das schwere kalte Wasser. In der Mitte lagert ein Vorrat warmen Wassers für den Heizungskreislauft und darüber befindet sich eine heiße Schicht für die Warmwasserbereitung. Dadurch kann jederzeit heißes Wasser aus dem oberen Teil entnommen werden. Pufferspeicher sind außerdem auch mit integrierter Trinkwassererwärmung erhältlich und werden üblicherweise als Kombispeicher bezeichnet. Damit das länger gespeicherte Heizwasser und das frische Trinkwasser nicht vermischen, haben Kombispeicher üblicherweise zwei Wasserkreisläufe. Die Größe von Pufferspeicher liegt bei einem Privathaushalt üblicherweise zwischen 35 bis 75 Litern pro kW. Die benötigte Größe kann jedoch je nach Wärmebedarf und Nutzungsverhalten variieren.

Pufferspeicher in Kombination mit Wärmeerzeugern

Unser Pufferspeicher ist für jeden Bedarf, jeden Energieträger und jedes Heizsystem geeignet und kann mit dem gesamtem Vaillant Produktprogramm kombiniert werden: mit Wärmepumpen, Solaranlagen, Gas- und Öl-Heizkesseln. Nachdem es ihn in sechs Größen gibt, deckt er geringen wie auch großen Bedarf ideal ab.

Solarspeicher

Solarspeicher sind ein integraler Bestandteil einer jeden Solaranlage, denn die Funktion von Solarspeichern ist es, bereits erzeugte Energie abzuspeichern, bis sie für die Heizung oder zur Warmwasserbereitung benötigt wird. Dies ist wichtig, da die Energieproduktion von Solaranlagen an die Sonne gebunden ist, während Warmwasser und Wärme auch abends oder nachts benötigt werden. Somit garantieren Solarspeicher die sichere Versorgung des Eigenheims mit Heizkraft und Warmwasser zu jeder Zeit.

Kälte-Pufferspeicher

Kälte-Pufferspeicher kommen in Kombination mit einer Wärmepumpe zum Einsatz, wenn die Active Cooling Funktion dieser genutzt wird. Die diffusionsdichten Kälte-Pufferspeicher sorgen für eine optimale Verwendung der Wärmepumpe in der warmen Jahreszeit. Die Active-Cooling Funktion kühlt die Fußbodenheizung und sorgt so für ein angenehmes Raumklima. Durch die Diffusionsdichtung bildet sich kein Kondensatwasser, was für einen sicheren Kühlbetrieb sorgt.