Eine Erfolgsgeschichte seit 140 Jahren

2014 ist das Jahr eines eindrucksvollen Firmenjubiläums von Vaillant

Als sich Johann Vaillant 1874 in Remscheid, vor 140 Jahren, selbstständig machte und „den Bewohnern von Remscheid und Umgebung“ in der Remscheider Zeitung verkündete, dass er sich „als Kupferschläger und Pumpenmacher etabliert habe“, ahnte wohl noch niemand, dass aus dem 23jährigen aus Kaiserswerth bald einer der bedeutendsten Pioniere der Heiztechnikbranche in Deutschland und Europa werden würde.

Für den ersten „Meilenstein“ sorgte Johann Vaillant 1894, als er das Patent für seine Erfindung, den Badeofen „geschlossenes System“, erhielt, in dem das Wasser sauber und sicher erhitzt wurde. Damit kreierte er einen neuen Markt. Ihm war es als Erstem gelungen, Wasser indirekt zu beheizen, ohne dass es mit dem Heizgas in Berührung kam. Das hatte enorme Vorteile gegenüber dem alten, dem offenen System. Es war hygienischer, denn nun schlugen sich im Wasser nicht mehr die Verbrennungsgase nieder. Und endlich war es möglich, die Wassertemperatur zu regeln.

Damit begann der rapide Aufschwung des jungen Unternehmens. Vaillant entwickelte sich vom Handwerksbetrieb zum Produktionsunternehmen. Denn die Absatzerfolge in Deutschland und steigende Exporte in bald alle Länder Europas machten 1897 den Umzug von der ersten kleinen Werkstatt zu einem größeren Betriebsgelände notwendig.

Der Unternehmensgründer hatte die Vision, sich als Markenanbieter zu profilieren: 1899 meldet er die Marke „Osterhase im Ei“ als Schutzmarke an, die fortan die Produkte und Kataloge des Unternehmens zieren sollte. Heute ist der Vaillant Hase die bekannteste Heiztechnik-Wort-/Bildmarke Europas. Auch in Österreich ist Vaillant mit Abstand die bekannteste Heiztechnik-Marke. Sieben von zehn Österreichern kennen den Sympathieträger von Vaillant.

Die Innovationskraft von Vaillant blieb auch nach der Jahrhundertwende ungebremst. Da die Wohnungen und Häuser zu Beginn des 20. Jahrhunderts selten über Badezimmer verfügten und wenig Platz vorhanden war, stieg die Nachfrage nach einem platzsparenden Gerät. 1905 kam ein weiterer „Meilenstein“ und das erste wandhängende Heißwasser-Gerät auf den Markt. Diese Innovation zeigte neben dem technischen Know-how der Firma auch die Begabung der Geschäftsführung für Marketing: Die Geräteart erhielt den Namen „Geyser“, der auch gleich geschützt wurde. Dieser Begriff erinnerte nicht zufällig an die „Geysire“, die heißen Quellen auf Island, die heißes Wasser speien. Der Erfolg bestätigte die Namensgeber: Für Jahrzehnte war der Produktname Geyser bei Fachhandwerkern und Kunden das Synonym für komfortable Warmwasserbereitung.

Johann Vaillant starb am 11. März 1920 im Alter von 68 Jahren. Aber für die Erfolgsstory seiner Firma bedeutete der Tod des Firmengründers keine Zäsur. 1924 entwickelte das Unternehmen Vaillant den ersten Zentralheizungskessel. 1934 übernimmt die „Auergesellschaft“ die Vertretung der Marke Vaillant für Österreich. 1949 lief das ein millionste und bereits im August 1955 das zwei millionste Vaillant Gerät vom Band. Bereits 1960 produziert das Unternehmen den ersten Elektro-Geyser. 1961 hängte Vaillant mit dem „Circo-Geyser MAG C 20“ erstmals einen Heizkessel an die Wand und wurde damit erneut zum Erfinder und Innovator einer neuen Produktkategorie. Und 1967 gelang es Vaillant mit dem „Combi-Geyser VCW 20“ als erstem Anbieter, sowohl Heizung als auch Warmwasserbereitung in einem Wandgerät zu vereinen und sorgte damit für einen weiteren wesentlichen „Meilenstein“ in der Heiztechnik. Somit kreierte Vaillant abermals ein neues Marktsegment.

1977 wurde mit der Gründung einer eigenen Tochtergesellschaft in Österreich der wachsenden Bedeutung von Vaillant hierzulande Rechnung getragen. Mit der Übernahme der „Witte Elektro-Speicherheizgeräte“ setzte das Unternehmen 1986 einen weiteren Schritt in Richtung Diversifizierung und Wachstum.

1991 wurde durch das wachsende Umweltbewusstsein ein „Thermoblock“ präsentiert, der mit deutlich verminderten Schadstoffen in den Abgasen neue ökologische Maßstäbe in der Heizungsbranche setzte. Für einen weiteren „Meilenstein“ sorgt Vaillant 1997 mit der Premiere einer Wärmepumpe die nicht nur heizen konnte, sondern auch kühlen und die Warmwasserbereitung übernahm. All das in einer sehr kompakten Bauweise.

Mit 40 Millionen verkaufter Geräte seit Bestehen konnte Vaillant 1999 im 125. Jahr des Bestandes ein ganz besonderes Jubiläum begehen und wurde überdies in diesem Jahr auch mit dem Deutschen Qualitätspreis ausgezeichnet.

Mit der Übernahme der Hepworth-Gruppe 2001 stieg Vaillant zu einem der größten europäischen Heiztechnikhersteller auf. Im selben Jahr präsentierte der Konzern mit seinem neuen Gerät auroCOMPACT die damals umweltfreundlichste und intelligenteste Kombination von Solar- und Brennwerttechnik auf kleinstem Raum. 2003 wurde mit vrnetDIALOG erstmals die Anbindung der Heizungsanlage an das Internet marktreif, wodurch es Vaillant bzw. dem geschulten Fachpartner möglich wurde, die Parametrierung, Überwachung, Diagnose und Steuerung der Heizungsanlage aus der Ferne durchzuführen.

Im Jahr 2007 wurde in der Reihe geoTHERM eine Luft-Wasserwärmepumpe auf Sole-/Split Basis präsentiert und abermals ein neues Marktsegment geschaffen. Für Heizungswärmepumpen und Pelletskessel gibt es mit dem Servicepaket

Wärmegarantieplus erstmals ein Früherkennungs-Servicepaket mit automatischer Benachrichtigung des Endverwenders durch den Werkskundendienst im Störungsfall. 2009 setzt der Vaillant Konzern einen weiteren „Meilenstein“ in seiner Unternehmensgeschichte. Unter der Bezeichnung zeoTHERM wird die erste „erdgasbetriebene Solar-Wärmepumpe“ in die Märkte eingeführt. Mit dem Arbeitstitel „Smart Heating“ startete die Vaillant Group Austria im Jahre 2011 - gemeinsam mit der Österreichischen Energieagentur - ein über mehrere Jahre angelegtes Forschungsprojekt. Ziel ist es, Konsumenten durch „eingebaute Systemintelligenz“, basierend auf einem Multi-Sensorik-System, künftig durch ein detailliertes Heizungsmonitoring die Möglichkeit zu geben, die Energieeffizienz der Heizung deutlich zu steigern und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Im heurigen Jahr 2014 wird Vaillant eine Weiterentwicklung des webbasierenden Kommunikationssystems unter den strengen Sicherheitsstandard des VDE einführen. Vaillant unterzieht sich somit als erstes Unternehmen einem externen „Quality-Audit“ für Sicherheit im Netz.

Eine Bestätigung dieser erfolgreichen Historie hat Vaillant im Juni dieses Jahres mit der Überreichung des Superbrands Austria Award 2014 erhalten. Das Superbrands Austria Brand Council, ein unabhängiges, hochkarätig besetztes Experten-Gremium aus den Bereichen Wirtschaft, Kommunikation, Marketing, Medien und Marktforschung hat Vaillant in Österreich als Business Superbrands für 2014 gewählt.

Damit diese Erfolgsgeschichte nicht abreißt und noch lange weitergeschrieben werden kann, arbeitet das mehr als 12.000köpfige hochmotivierte Vaillant Group Team täglich an den kurz-, mittel- und langfristigen Herausforderungen.

Wien, August 2014

Weitere Informationen:

Vaillant Group Austria GmbH, Forchheimergasse 7, 1230 Wien

Tel. 05 7050-0, Fax: 05 7050-1199, info@vaillant.at, www.vaillant.at

Über Vaillant

Vaillant bietet seinen Kunden weltweit umweltschonende und energiesparende Heiz- und Lüftungssysteme, die verstärkt erneuerbare Energien nutzen. Das Produktportfolio umfasst Solarthermie- und Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Pellet-Heizkessel, Lüftungsgeräte für Niedrigenergiehäuser, Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, hocheffiziente Heizsysteme auf Basis fossiler Energieträger sowie intelligente Regelungen.

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