Vaillant Group in Österreich weiter gewachsen

Vaillant Group Austria GmbH – Rückblick und Ausblick

Auch 2013 war für die Vaillant Group in Österreich ein erfolgreiches Jahr. Während der Gesamtmarkt für Heizungstechnik im letzten Jahr wertmäßig schrumpfte, konnten die beiden Marken Vaillant und Saunier Duval gegen den Trend weiter wachsen. Für die Zukunft ist man mit der zwei-Markenpolitik strategisch gut aufgestellt und sieht sich auch gegenüber komplexeren Marktbedingungen entsprechend gerüstet.

Die Energiewende hat 2013 pausiert. Betrachtet man den Gesamtmarkt für Heizungsgeräte, so ist dieser wertmäßig 2013 in Österreich um ca. 3 % geschrumpft. Für diese Entwicklung waren vor allem der Rückgang im Bereich Solarthermie und Biomassesysteme und die Stagnation bei Wärmepumpen (Brauchwasser- und Heizungswärmepumpen) verantwortlich. Ölheizkessel konnten hingegen erstmals wieder besser verkauft werden, bei Gasheizgeräten war dies auch in geringerem Ausmaß der Fall. Mag. Rudolf Stelzl, Geschäftsführer der Vaillant Group Austria, führt diese Entwicklung auf folgende Ursachen zurück: Während der Preisanstieg bei Heizöl und Gas im letzten Jahr eine Pause einlegte, stieg allerdings der Preis für Holz wieder deutlich an. Da gerade volatile Energiepreise bei der Kaufentscheidung für ein Heizsystem besonders relevant sind, führte diese Teuerung offensichtlich zu einem Rückgang der Nachfrage bei Biomasse-Heizsystemen. Dass das Pendel 2013 wieder zu Gunsten der Heizsysteme mit fossilen Brennstoffen ausgeschlagen hat, ist neben der Energiepreisentwicklung wahrscheinlich auch auf die IWO-Förderaktion zurückzuführen.

Vaillant Group Austria wächst abermals. Während für den Gesamtmarkt im letzten Jahr ein wertmäßiger Rückgang verzeichnet wurde, hat sich der Umsatz der Vaillant Group in Österreich einmal mehr gesteigert. Bei der Premiummarke Vaillant war ein einstelliges Plus über der Jahresinflationsrate von 2% zu verzeichnen. Saunier Duval konnte im Basic-Segment wieder deutlich im zweistelligen Prozentbereich zulegen. Die hervorragende Marktposition der Vaillant Group hat sich aber nicht nur in den Umsatzzahlen gezeigt, sondern wird auch in aktuellen Studien deutlich. So konnten die Markenbekanntheits- und Imagewerte weiter verbessert werden. In der ungestützten Markenbekanntheit wird „Vaillant“ als Primus doppelt so oft genannt wie der Zweitplatzierte (Quelle: market Häuslbauer-Studie 2013). Die guten Verkäufe in den letzten Jahren haben dazu geführt, dass derzeit fast jedes 4. Heizgerät im Ein- bzw. Zweifamilienhaus aus dem Angebot der Vaillant Group stammt. Diese wachsende Marktpräsenz stellt natürlich auch steigende Anforderungen an den Service. Deshalb stellte die Vaillant Group Austria zuletzt im ver-gangenen Herbst, 20 zusätzliche Mitarbeiter ein, um die Unterstützung der Installateure sicherzustellen.

Zwei-Markenpolitik hat sich bewährt. Fast in allen Branchen gelten die gleichen Vor-zeichen. Wachstum wird einerseits im preiswerten Segment und andererseits auch im Hochpreissegment verzeichnet, während die „Mittelklasse“ deutlich verliert. Dieser Trend wird etwa auch im österreichischen Autohandel registriert und dadurch bestätigt, dass etwa Premiummarken wie Mercedes und Jaguar ebenso Zuwächse verzeichnen können, wie etwa Seat oder Dacia als besonders preiswerte Marken. Die Mittelklasse ist auch hier in der Krise. Diesem Kaufverhalten kann die Vaillant Group in Österreich mit der Positionierung ihrer beiden Marken, Vaillant und Saunier Duval sehr gut entsprechen.

Der Heizungsmarkt der Zukunft ist anspruchsvoll. Nach den Einschätzungen von Dr. Georg Patay, Leiter der Marktentwicklung der Vaillant Group Austria, wird der Heizungs-geräte- und Energiemarkt künftig vermehrt von folgenden Parametern bestimmt sein:

Es wird komplexer und integrativer: Der Trend geht von monoenergetischen Produkten hin zu Hybridlösungen. Dementsprechend werden Systeme wie etwa Gas in Kombination mit Solar oder Wärmepumpe mit Photovoltaik bzw. Biomassekessel mit Brauchwasser-Wärmepumpen verstärkt nachgefragt.

Ebenso werden die Anforderungen individueller und anspruchsvoller. Nicht nur einfache Systeme für Heizung oder Kühlung sind wichtig, sondern zunehmend auch die Raum-temperatur in Kombination mit der Luftqualität. So wird das Raumklima mit der entspre-chenden Luftfeuchtigkeit speziell in den Wintermonaten an Bedeutung gewinnen. Im unte-ren Preissegment werden jedoch weiterhin einfache, preiswerte Systemlösungen nachge-fragt werden.

Regelungs- und Telekommunikationstechnik im Bereich Wohnraumklima gewinnt immer mehr an Bedeutung. Es wird digitaler und vernetzter. Das Web 3.0, also das Internet der Dinge, wird zur Selbstverständlichkeit werden. Hat man ganz in der Anfangszeit das Internet rein für den Informationsaustausch genutzt, konnte man bald via Social Media Plattformen auch Gefühle auszutauschen. Künftig wird sich der Mensch mit der Maschine, aber auch vermehrt die Maschine mit der Maschine austauschen. Daher wachsen auch Produkte und Dienstleistungen immer mehr zusammen.

Einen weiteren Trend könnte man mit „es wird evolutionärer und revolutionärer“ be-schreiben. Bestehende Strukturen werden „revolutionär“ aufbrechen und sich neu for-mieren. Die Marktteilnehmer werden ihre Rollen ändern. So sind bereits Konsumenten Produzenten, die ihren überschüssigen Strom ins allgemeine Netz einspeisen. Sie schließen sich zusammen um mehr Marktmacht zu erreichen - wie zuletzt bei der vom VKI initiierten Aktion „www.energiekosten-stop.at“. Wer hätte sich das noch vor einigen Jahren gedacht, dass sich die Pellets vom lokalen, zum regionalen, nationalen, europäischen und weltweiten Energieträger entwickelt und an der Börse in Rotterdam gehandelt werden. Der massive Photovoltaik-Ausbau in Deutschland verursacht in ganz Europa große Probleme. Das Phänomen heißt Negativpreis. Was in der Energiebörse Leipzig schon länger möglich war, geht jetzt auch in Wien. Die untere Preisgrenze für Strom kann auf Minus 150 Euro pro MWh fallen. Wer dann kauft, bekommt Energie und Geld geschenkt – wer hätte dies vor einigen Jahren für möglich gehalten.

Die Zukunft wird aber auch volatiler, weil die Energiepreise immer stärker schwanken werden. Von „Zentral“ geht es Richtung „Dezentral“, wie etwa bei der Stromproduktion. Bei der Pellets-Produktion, die ursprünglich lokal und mittlerweile schon global wurde, ist der Trend genau umgekehrt. Evolutionäre Tendenzen zeigen das Steuersystem, Wohn-bauförderung, technischen Standards, aber auch die Bauordnungen – die schrittweise verschärft werden. Die Herausforderungen werden immer größer und unsere Arbeit damit auch immer interessanter.

Nach 140 Jahren wird die Vaillant Group und im besonderen die Vaillant Group Austria weiterhin Trendsetter sein (bleiben) und somit auch künftig neue Märkte schaffen.

Wien, 28. Jänner 2014

Informationen:

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