Förderschnecke

Mechanische Förderschnecken befördern Schüttgüter, in der Regel Holzpellets, vom Lagerplatz zum Heizkessel. Anders als pneumatische Saugsysteme, die die Alternative darstellen, sind die leiseren und günstigeren Förderschnecken auf kürzere Distanzen bis zu sechs Meter, bis zu 30 Grad Höhenunterschiede und möglichst wenig Biegungen ausgelegt.

Das gesamte System der Schüttgutbeförderung wird Schneckenförderer genannt. Dieser besteht aus einem Schneckentrog, einer Förderschnecke mit Schneckengewinde und Schneckenwelle, einem Motor mit Wellenkupplung oder Kettentrieb sowie einem Ein- und Auslauf. Die Förderschnecke transportiert Holzpellets mittels ihrer ständig rotierenden Schneckenwelle in einem Rohr geräuscharm vom Schneckentrog, in dem die Pellets lagern, zur Brennkammer des Heizkessels der Heizanlage. Damit die Pellets automatisch nachrutschen, muss dieser einen schrägen Boden besitzen.

Als erneuerbare Energie werden Pelletheizungen und Förderschnecken staatlich gefördert. Der sehr geringe Stromverbrauch der Förderschnecke kann in der Regel vollständig durch die Kombination mit einer ebenfalls staatlich geförderten Photovoltaikanlage abgedeckt werden.

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