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Ihr Weg zur neuen Heizung

Innovativ saniert: Neue Vaillant Mini-Wärmepumpen als effiziente, dezentrale Lösung für Wohnungen

Zeitgemäße Gebäude sehen nicht nur gut aus – sie verfügen auch über ein nachhaltiges Energiekonzept, das hohen Wohnkomfort und beste Lebensqualitätbietet. Im niederösterreichischen Gobelsdorf hat sich ein junges Ehepaar den Traum vom Eigenheim erfüllt. Ihre persönliches Bauprojekt: Ein Haus, mitten im Grünen, das architektonisch, gestalterisch und technisch alle Stücke spielt und auf erneuerbare Energie setzt. Bei der Haustechnik wurden alle Bereiche smartaufeinander abgestimmt – bei Warmwasser, Heizung und Belüftung vertrauen die Hausleute auf effiziente Vaillant-Technologie.

In der Fennerstraße in Innsbruck startete im Frühsommer 2022 die Generalsanierung eines Wohnblocks. Es handelt sich dabei um ein Projekt der ALPENLÄNDISCHE Gemeinnütziger WohnbauGmbH, im Zuge dessen auf vier Stiegen insgesamt 48 Wohneinheiten durch Sanierung thermisch aufgewertet wurden. Hauptziele der Umund Aufrüstungen waren eine nachhaltig effiziente Energienutzung in den Gebäuden – zur Senkung von Energiekosten, aber auch, um die Vorgaben zur Erreichung der Klimaziele einhalten zu können. Die Sanierung entwickelte sich zum Leuchtturmprojekt, weil dabei geoTHERM Mini-Wärmepumpen von Vaillant als leistungsstarke Kompaktlösung für die Wohnung eingesetzt wurden. Eine innovative Lösung, die künftig zum technologischen Meilenstein beim Umrüsten von Altbauten werden kann.

Die ALPENLÄNDISCHE bringt als klimaaktiv-Partner viel Erfahrung bei der hochwertigen Sanierung von Bestandsgebäuden mit – vor allem wenn es darum geht, mit thermischen Maßnahmen Energiewerte auf neueste Standards zu heben. Auch bei der Revitalisierung in der Fennerstraße in Innsbruck, die im Frühjahr 2022 startete, ging es darum, ein bestehendes Wohngebäude durch bauliche und technische Aufrüstung zukunftsfit zu machen. Für den Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien betrat man dabei allerdings Neuland: Als innovative Lösung für die Dekarbonisierung in Altbauten kamen nämlich erstmals Vaillant geoTHERM Mini-Wärmepumpen – direkt in den Wohneinheiten – zum Einsatz. „Wärmepumpen sind stark nachgefragt – vor allem bei privaten Hausbesitzern. Weil aber zunehmend auch Mieter und Eigentümer von Mehrparteienhäusern nach Möglichkeiten für den Umstieg auf erneuerbare Energien suchen, ist unsere Mini-Wärmepumpe als kompakte, dezentrale Warmwasser-Heiz-Lösung eine wirklich interessante Alternative für die Zukunft. Wie viel Potenzial in der Technologie steckt, wird das Projekt Fennerstraße zeigen, das künftig als wichtige Blaupause für Altbausanierungen dienen könnte“, zeigt sich Josef Kurzmann, Vaillant Vertriebsleiter für das Projektgeschäft, überzeugt.

Neue Technologie für neue Ansprüche

Dass Bestandsobjekte – angesichts angestrebter Klimaziele, neuer Wärmegesetze und der geforderten Taxonomiekonformität – beim Sanieren in den Fokus rücken müssen, davon ist auch Rainer Krißmer vom Energieberatungsunternehmen EN-CON, Energy Consultants GmbH, überzeugt, der für die nachhaltige Strategie beim Projekt Fennerstraße verantwortlich zeichnete: „Unsere Aufgabe beim Sanierungsprojekt der Alpenländischen war es, auf erneuerbare Energien umzurüsten, unser Ziel, eine Lösung zu finden, mit der wir die Verteilungsverluste extrem minimieren können. Nachdem wir im Neubau schon lange auf semi-zentrale, kaskadierte Wärmepumpensysteme setzen, wollten wir dieses System auch in der Sanierung testen. Mit Vaillant hatten wir einen kompetenten Projektpartner an der Seite, der mit seiner geoTHERM Mini-Wärmepumpe nicht nur eine passende Lösung parat hatte, sondern viel Know-how und Begeisterung für die innovative Umsetzung beim Projekt Fennerstraße mitbrachte.“ Bei den Berechnungen und Analysen für das angestrebte Gebäudelevel der sanierten Fennerstraße orientierte sich EN-CON einerseits am Ist-SollAbgleich des Energieausweises und andererseits an aktuellen Dekarbonisierungspfaden zur Erreichung globaler 1,5°C-Grad-Emissionsziele. Mit einem tatsächlichen Ergebnis von 1,3°C nach der Sanierung, konnte dieses Ziel von den Planern sogar übererfüllt werden. Ein Erfolg, der veranschaulicht, dass sich ein höheres Investment in die Haustechnik wirklich lohnt – zumal der Wert ohne Sanierung bei 6,9° C gelegen hätte.

Sparsame Loop-Lösung

In den 48 Wohnungen in der Fennerstraße, in denen bislang zum größten Teil einzelne Thermen und Öfen in den Wohneinheiten in Betrieb waren, wurde im Zuge der thermischen Sanierung auf eine Wärmepumpen-Boiler-Kombi für Warmwasser und Heizung gewechselt. „Dafür leitet eine große Wärmepumpe am Dach die gewonnene Energie mit nur 20°C Celsius Vorlauftemperatur in einem Kreislaufsystem durch die Stiegenhäuser. So müssen die geoTHERM Mini-Wärmepumpen, die in jeder Wohnung installiert sind, die Wärme nur noch um wenige Grade steigern“, erklärt Gebäudetechniker Ing. Wolfgang Schösser, der die Planung des optimalen Heizungsschemas und die Installation des neuen Heizsystems vornahm. Im Vergleich: Würde man im Gebäude der Fennerstraße auf die Zufuhr von Fernwärme über den Keller zurückgreifen, läge die Vorlauftemperatur bei 80°C und es würde zu hohen Zirkulationsverlusten kommen. Die Mini-Wärmepumpen erfüllen damit alle Kriterien, die von den Planern im Vorfeld gewünscht wurden: eine dezentrale Lösung mit hoher Wärmeleistung bei vergleichsweise wenig Energiebedarf. Das spart nicht nur CO2, sondern hält künftig auch die Betriebskosten niedrig und macht deren Abrechnung besonders einfach. Auch die kompakte Bauweise der Mini-Wärmepumpe wurde bei dem Sanierungsprojekt zum wichtigen Entscheidungskriterium, erklärt Christian Pramsoler als zuständiger Vaillant Regionalvertriebsleiter: „Jede Wohneinheit in der Fennerstraße hatte andere räumliche Voraussetzungen, der Einbau der neuen Warmwasser- und Heizgeräte erfolgte dementsprechend individuell. Es liegt auf der Hand, dass die innovative Mini-Wärmepumpe gerade bei beschränktem Platzangebot ihre Stärken voll ausspielen kann.

Kompakt, leistungsstark, flexibel

Das Vaillant Mini-Wärmepumpensystem ist auf einen maximalen Wärmebedarf ausgelegt und kann direkt in einzelnen Wohnungen – auch, wenn diese mit Heizkörpern ausgestattet sind – installiert werden. Dadurch ist das System ideal für ein Mehrparteienhaus mit sehr niedrigem Heizbedarf und normalem Warmwasserbedarf geeignet. Das wandhängende Gerät unterscheidet sich nach außen kaum von einer Gas-Therme und ist mit nur 38dB(A) im Heizbetrieb besonders geräuscharm. Gemeinsam mit einem platzsparenden Warmwasserspeicher sorgt die geoTHERM außerdem für einen hohen Warmwasserkomfort. Alle Projektbeteiligten sind sich einig, dass die Mini-Wärmepumpen-Technologie künftig wertvolle Dienste bei der Sanierung leisten wird. Immerhin gibt es in Österreich enormen Optimierungsbedarf bei Bestandsimmobilien – eine wichtige Grundvoraussetzung, um die Versorgungssicherheit landesweit zu erhöhen und Klimaziele zu erreichen.´