Bild v.l.n.r.: Prok. Manfred Ceplecha/Vaillant Austria Vertriebsleiter, Sandra Artmeier/Vaillant Austria Marktentwicklung, BM Dr. Josef Pröll, Veranstaltung in Sammlung Essl, Ausstellung "MADE IN LEIPZIG".
Die Sonne versorgt die Erde seit mehr als fünf Milliarden Jahren mit Energie - und das kostenlos und emissionsfrei. Daher ist die Nutzung von Sonnenenergie der einzig sinnvolle Weg, zu einer emissionsfreien Heizung zu kommen. Nur mit emissionsfreien Heizsystemen kann der hohen Feinstaubkonzentrationen, insbesondere in den städtischen Ballungsgebieten Einhalt geboten werden.
Die thermische Nutzung der Sonnenenergie kann auf zwei unterschiedliche Weisen erfolgen. Auf der einen Seite auf dem direkten Weg über Sonnenkollektoren auf der anderen Seite auf dem indirekten Weg über die Wärmepumpentechnologie. Wärmepumpen nützen bis zu 75 Prozent Sonnenwärme, die im Boden, Wasser oder Luft gespeichert ist. Wenn Wärmepumpen mit Strom aus heimischer Wasserkraft oder aus der Verstromung der sogenannten CO2-neutralen Biomasse betrieben werden, kann man bereits von einer emissionsfreien bzw. CO2-freien Heizung sprechen. Nachdem Wärmepumpen nicht nur heizen und das Warmwasser bereiten, sondern auch kühlen, stieg der Anteil im Jahr 2005 österreichweit im Einfamilien-Neubausektor auf etwa ein Drittel. Neben dem Neubau entwickelt sich auch ein Wärmepumpen-Sanierungsmarkt. So wird das Marktvolumen der Heizungswärmepumpen im Jahr 2010 größer als 10.000 Stück betragen, wobei von einer Aufteilung Neubau zu Sanierungsmarkt von 80 Prozent zu 20 Prozent zu rechnen ist. Die Wärmepumpe ist keine „Minderheitstechnologie“ für einige wenige Eigenheimbesitzer, sondern eine ausgereifte Technik für alle, die kostengünstig und umweltfreundlich heizen wollen.
Aktive Emissionsreduktion durch Solarthermie und Wärmepumpen
Der Beitrag der Wärmepumpentechnik und Solarthermie zur österreichischen Energie- und Umweltpolitik lässt sich wie folgt aus der letzten Studie „Der Wärmepumpenmarkt in Österreich 2005“ von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Faninger charakterisieren: Ende 2005 wurde mit allen in Österreich installierten und in Betrieb befindlichen ca. 160.000 Wärmepumpenanlagen, rund 4.300 TJ pro Jahr Sonnenwärme (Umweltwärme) nutzbar gemacht. Dies entspricht einem Heizöläquivalent von ca. 240.000 Tonnen oder einer Tankwagenkolonne von 507 km. Zum Vergleich lieferten im Jahr 2005 alle in Österreich installierten solarthermischen Anlagen mit einer installierten Kollektorfläche von 3 Millionen Quadratmeter rund 3.700 TJ. Dies entspricht einer Tankwagenkolonne von 352 km und einem CO2-Äquivalent von ca. 440.000 Tonnen/Jahr. Obige Vergleiche belegen die Bedeutung der solarthermischen Anlagen und Wärmepumpen auf dem Weg zu emissionsfreien Heizsystemen in Österreich. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Herr und Frau Österreicher vermehrt auf „Sonnenheizungen“ umsteigen.
Sonnige Aussichten für Österreich
Das Solarwachstum der solarthermischen Anlagen wird von den Bundesländern und von den Gemeinden durch finanzielle Zuschüsse bestimmt. So wurden im Vorjahr insgesamt ca. 13.200 Solaranlagen aus einem Budget von 25 Millionen Euro gefördert. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 25 Prozent gegenüber dem Jahr 2004. Spitzenreiter bei der Landesförderung im Wohnbau war im Jahr 2005 Oberösterreich mit etwa 3.800 Anlagen, gefolgt von Kärnten und Niederösterreich mit rund 2.600 Anlagen und Tirol mit ca. 1.400 Anlagen. Solaranlagen reduzieren beim Heizungsbesitzer nicht nur die Brennstoffkosten für Warmwasser und Raumheizung, sondern schaffen Unabhängigkeit in verschiedener Hinsicht: Unabhängigkeit vom Energielieferanten, Unabhängigkeit vom Rohstoffspekulanten, Unabhängigkeit von Preis- und Steuererhöhungen, Unabhängigkeit von Importen und politischen Krisen (Quelle: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Faninger, „Der Solarmarkt in Österreich 2005“, März 2006).
Heizkessel tauschen, Sonne tanken und bis zu 50 Prozent Heizkosten sparen
In Österreich sind von den ca. 1,6 Millionen in Betrieb befindlichen Heizkessel, 620.000 älter als 20 Jahre. Werden diese Anlagen auf moderne Brennwerttechnik umgestellt und mit Solarsystemen für die Warmwasserbereitung und teilsolarer Raumheizung ausgestattet, so kann man gegenüber diesen alten Öl-, Holz- und Gasanlagen bei optimaler Abstimmung und Ausrichtung der Solarkollektoren mit allen anderen Heizungskomponenten bis zu 50 Prozent Energie sparen. Ein wesentliches Kriterium beim Tausch eines Heizsystems sollte ein Gesamtkostenvergleich sein. Denn Heizsysteme verbrauchen je nach Typ unterschiedlich hohe Hilfsenergien (Strom) bzw. haben unterschiedliche Wartungsintervalle. Tagesaktuelle Energiekosten- und Fördervergleiche sollten nicht die Kaufentscheidung eines Investitionsgutes, wie dies ein Heizsystem zweifelsohne ist, beeinflussen - denn diese sind kurzfristig und risikoreich, wie riskante Börsenspekulationen. Auch wenn Holz per Definition CO2-neutral ist, macht es jedoch keinen Sinn, alle alten Öl- und Gasheizsysteme auf Holz- bzw. Pellets umzustellen. Dagegen sprechen nicht nur die hohen Umstiegskosten und die derzeit stark ansteigenden Pelletspreise, sondern auch der damit verbundene Anstieg des Feinstaubs. Der einzig sinnvolle Weg zu einer aktiven Umweltpolitik ist die Kombination von Solarenergie mit Öl-, Gas- bzw. Holzkessel.
Vaillant, ein klima:aktiv Partner
Vaillant unterstützt das vom Lebensministerium initiierte klima:akiv Programm „wärmepumpe“ und „solarwärme“ und setzt damit einen weiteren Schritt in Richtung mehr Resourcen-Effizienz und mehr erneuerbare Energien.
Moderne Wärmepumpentechnik
Die Vaillant Wärmepumpe der Serie geoTHERM VWS CK ist eine All-in-One-Lösung mit 10 Jahre Material-Kompressorgarantie. Mit dieser Type steht dem Eigenheimbesitzer eine Komplettlösung zur Verfügung, welche für Wärme im Winter und Kühle im Sommer bzw. für warmes Wasser zu jeder Jahreszeit sorgt. Ausgestattet ist die geoTHERM VWS CK mit einem 180 l Warmwasserspeicher und ist in den Leistungsgrößen 6, 8 bzw. 10 kW erhältlich. Der österreichische Marktführer bei intelligenten Systemen für Wohnkomfort bietet für alle Vaillant Heizungswärmepumpen eine außerordentliche Sicherheitsgarantie an. Sollte an einer Vaillant Heizungswärmepumpe innerhalb von 3 Jahren tatsächlich eine Störung auftreten, muss der Vaillant Werkskundendienst innerhalb von 24 Stunden ab Störungseingang vor der Türe stehen.
Falls diese Frist nicht eingehalten wird, verlängert sich die ohnehin großzügig bemessene 3-Jahres Vaillant Garantie (Material, Arbeitszeit, Wegkosten) auf 4 Jahre. Voraussetzung hierfür ist die Konsumation der bereits im Preis enthaltenen Inbetriebnahme durch den Vaillant Werkskundendienst.
Fazit
Die Nutzung der Sonnenenergie sollte auf jeden Fall bei jeder Heizungskonzeption in Form von Wärmepumpen bzw. solarthermischen Anlagen angestrebt und mitberücksichtigt werden, denn die Sonne stellt uns keine Rechnung.
Text und Pressefotos zum downloaden finden Sie rechts unter dem Bild.

