Unerschöpflichen Wärmespendern aus der Natur gehört die Zukunft der Heizungs-technologie. Was liegt also näher, als die wärmenden Strahlen der Sonne auch für die Heizung und Warmwasserbereitung in Wohnräumen zu nutzen? Solarenergie steigert die Effizienz des Heizsystems deutlich. Man heizt damit auf lange Sicht sparsamer und umweltschonender. Bei sorgfältiger Planung profitiert man schon bei der Errichtung einer Solaranlage von Förderungen – und später von steuerlichen Erleichterungen.
Ein einfaches Rechenbeispiel. Die Errichtung einer Solaranlage bedeutet zugleich auch sonnige Zeiten für Ihre Brieftasche, denn Förderungen verkürzen die Amortisationszeit rapide. Zusammen mit der Ersparnis bei den laufenden Heizkosten bedeutet das also schon rein finanziell eine Vielzahl guter Argumente für den Einstieg in die Sonnen- energie.
Das Energiepreiskarussell dreht sich, Sonnenenergie ist gratis. Auch wenn der Preis für Heizöl bedingt durch die wirtschaftlichen Kapriolen der letzten Zeit in Winter wieder gefallen ist, bleibt im Grunde alles beim Alten: Die Kosten für die Energieträger Gas, Öl, Holz und Strom werden langfristig weiter steigen, Sonnenenergie für Heizung und die Warmwasserbereitung wird jedoch immer attraktiver: In nur acht Minuten liefert die Sonne so viel Energie, wie die gesamte Menschheit im ganzen Jahr verbraucht. Mit Hilfe von Sonnenkollektoren kann man sich kostenlos an diesem unermesslichen Vorrat bedienen.
Die ideale Mehrwert-Technologie. Die Investition in eine Solaranlage lohnt sich schon allein deshalb, weil man mit der Entscheidung für die Solartechnik nicht gleich auch die bestehende Heizungsanlage modernisieren muss. Grundsätzlich kann man Sonnen- kollektoren in Verbindung mit allen Heizsystemen nutzen. Egal ob Gas, Öl- oder Pelletsheizung – Solartechnik ist mit allen Heizgeräten kombinierbar. Bei der Anschaffung ist es allerdings von Vorteil, wenn man ein Komplettsystem von einem Hersteller kauft, bei dem alle Systemkomponenten aufeinander abgestimmt sind und so kombiniert werden können, dass nur eine einzige, gemeinsame Regelung erforderlich ist.
Optimale Ergänzung für Standard-Heizgeräte. Sonnenenergie kann man sowohl zur Heizungsunterstützung als auch zur Warmwasserbereitung einsetzen. Zur Heizungs- unterstützung ist in jedem Fall ein zusätzlicher Puffer- oder Kombispeicher erforderlich, in dem die Sonnenenergie „zwischengelagert“ wird. Weil aber die Intensität der Sonnen- einstrahlung im Jahresverlauf variiert, kann die Solarenergie nicht ganzjährig den gesamten Bedarf an Heizungswärme und Warmwasser sicher stellen. Durch Sonnen- wärme lassen sich im Jahresdurchschnitt bis zu 70 Prozent der nötigen Energie für die Warmwasserbereitung und bis zu 30Prozent der Heizenergie abdecken – die Solar- thermie stellt in unseren Breitengraden also eine optimale Ergänzung zu bestehenden oder neuen Heizanlagen dar. Unter günstigen Voraussetzungen kann allerdings im Sommer die Warmwasserbereitung sogar komplett durch die Solarthemie-Anlage erfolgen.
Wie funktioniert Solartechnik? Und was benötigt man dafür? Solarkollektoren nutzen die Wärmestrahlung des Sonnenlichts zur Erwärmung von Wasser. Im Kollektor wird über einen Absorber eine Trägerflüssigkeit durch die Sonneneinstrahlung erwärmt und durch eine Umwälzpumpe zum Warmwasserspeicher transportiert. Dort gibt die Trägerflüssigkeit ihre Energie über einen Wärmeaustauscher an das Trink- und Heizungswasser ab und wird anschließend wieder zum Solarkollektor zurückgeführt.
Der Anwender benötigt neben den Solar-kollektoren noch einen Warmwasserspeicher, der Wärmeenergie sowohl von den Solarkollektoren als auch von einem zusätzlichen Brennwertgerät (z.B. Gas-Heizgerät) aufnehmen kann, sobald die Sonneneinstrahlung nicht für die Abdeckung des Wärmebedarfs ausreicht. Warmwasserspeicher, die Wärme aus unterschiedlichen Energiequellen aufnehmen können, werden als „bivalent“ bezeichnet. Abgesehen davon ist noch eine Regelung erforderlich, die das Zusammen- spiel von Solartechnik und zusätzlicher Heiztechnik wirtschaftlich steuert.
Was hat Vaillant zu bieten? Viel Know-how und Spitzenprodukte. Der Flachkollektor auroTHERM classic nutzt die Energie der Sonne besonders effizient. Für ihn wurde bei Tests ein Solarertrag von 546 kWh (Kilowatt-stunden) pro m2 und Jahr ermittelt. Möglich wird dies durch High-Tech pur: Ein patentiertes Antireflexglas lässt stolze 96 Prozent der einfallenden Sonnenstrahlen zum Flächenabsorber durch. Mit dem Systemregler auroMATIC 620/2 bietet Vaillant darüber hinaus auch einen kongenialen Partner zur optimalen Steuerung von Solar- und Heizungsanlagen an.
Für jedes Dach geeignet. In der Regel sind alle Dächer für die Installation von Sonnen- kollektoren geeignet. Die Dachlasten sind minimal, große Hersteller wie Vaillant bieten Solarthermie-Systeme sowohl für Steil- als auch für Flachdächer an. Die Auf- und Indachmontage kann in einer Horizontal- oder Vertikalversion erfolgen.
Langlebig und leistungsstark. Sonnenkollektoren nutzen sich nicht ab, sie bringen vom ersten bis zum letzten Tag die volle Leistung. Die Lebensdauer beträgt mindestens 20 Jahre.
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